Aktuelles

Einladung zum Salon am 15. März um 19:00, Sonnenallee 154 Berlin-Neukölln

Als Kulturerben e.V. haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Tradition der Salonkultur in Berlin wieder aufleben zu lassen. Dazu laden wir Interessierte zu unserer Veranstaltungsreihe ein, bei der ExpertInnen über Themen aus Geschichte, Kultur, Politik und Gesellschaft sprechen.

 

Wolf-Dietrich Kroll, 91 Jahre alt, erlebte die größte Schlacht auf deutschem Boden als junger Soldat. Im Oderbruch und auf den Seelöwen Höhen standen sich im Frühjahr 1945 hunderttausende Soldaten, 14 000 Geschütze, 5000 gepanzerte Fahrzeuge und die gleiche Anzahl an Flugzeugen gegenüber. Die letzte sowjetische Großoffensive auf europäischem Territorium nahm ihren Anfang. Die „Berliner Operation“ sollte den deutschen Widerstand endgültig brechen und den Krieg in Berlin beenden. Wolf-Dietrich Kroll ist der einzige Überlebende, der noch authentisch von den Ereignissen berichten kann. Ihm fehlen noch heute 14 Tage, die sein Gedächtnis aufgrund der traumatischen Erlebnisse ausgelöscht hat.

Für eine anschließende Diskussion ist ebenso Raum wie für persönliche Gespräche.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und einen belebenden Wissensaustausch!


Unser Workshop Słońsk /Sonnenburg – Geschichte und Gegenwart eines Ortes vom 30. Januar – 1. Februar 2019 in Fürstenwalde und Słońsk ist erfolgreich durchgeführt worden!

In diesem dreitägigen Workshop beschäftigten sich die TeilnehmerInnen mit der Geschichte Sonnenburgs.  Als Hauptsitz des Johanniterordens, mit seinen heute noch präsenten architektonischen Hinterlassenschaften, aber auch als Ort nationalsozialistischer Verbrechen während der NS-Diktatur spiegelt er die wechselhafte deutsche Geschichte wider.

Die Jugendlichen sprachen mit einem Zeitzeugen, erschloßen historische Quellen und hielten in künstlerischen Aktivitäten und Präsentationen das Erlernte fest. Die Teilnahme an der jährlichen Gedenkfeier in Słońsk zur Erinnerung an die Opfer des Massakers der Januarnacht 1945 bildete den Höhepunkt der drei Tage.

Vielen Dank für eurer tolle Mitarbeit und eure rege Teilnahme an der Gedenkfeier!

Ein Projekt des Kulturerben e.V. in Kooperation mit der Stiftung Brandenburg. In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Schulzentrum Bernhardinum und der Gemeinde Słońsk.

Mit finanzieller Unterstützung der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung.


Unser Workshop mit Ausstellung  Lichter im Dunkeln. Hans Litten – Eine biografische Annäherung vom 17. – 19. Dezember 2018 verlief erfolgreich!

In einer Zeit der politischen Turbulenzen und einer angehenden nationalen Rückbesinnung in Europa wurde über die intensive Auseinandersetzung mit der außergewöhnlichen Persönlichkeit Hans Litten der Blick auf demokratische Werte gelenkt. Jugendliche widmeten sich der Biografie des Strafverteidigers und Rechtsanwalts, der sich in der Zeit des beginnenden Nationalsozialismus mit beispielloser Courage für Gerechtigkeit und Menschlichkeit engagierte. In diesem Zusammenhang gingen die Schüler*innen folgenden aktuellen Fragen nach: Welche Gefahren birgt ein zunehmender Rechtspopulismus? Welche Lehren lassen sich aus dem Schicksal Littens ziehen? Wo sind die heutigen Vorbilder und Streiter für eine menschlichere Gesellschaft?

Ein Projekt des Kulturerben e.V. in Zusammenarbeit mit den Katholischen Schulen des Erzbistums Berlin und dem Landgericht Berlin Mitte.

Gefördert aus den Mitteln der Berliner Landeszentrale für politische Bildung, der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung, der EWE-Stiftung und der Ethikbank.


Exkursion nach Seelow & Berlin:  1945…das Ende mit Schrecken am 30. November 2018

Die Gedenkstätte Seelower Höhen erinnert an die größte Schlacht des Zweiten Weltkrieges auf deutschem Boden. In Einheit von „Erinnern, Mahnen und Gedenken“ stellt dieser Ort heute eine wichtige Begegnungsstätte dar. SchülerInnen der Katholischen Schule St. Marien aus Berlin setzen sich an diesem Tag  intensiv mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges auseinander. Sie erfahren von der letzen sowjetischen Großoffensive auf europäischen Boden, sprechen mit einem Zeitzeugen und besichtigen das Deutsch-Russische Museum in Berlin.

Die Exkursion wird gefördert von der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung. 

Ein Projekt in Kooperation mit der Katholischen Schule St. Marien Berlin. 


Vortrag in der Stiftung Brandenburg, 25. Oktober 2018, 17:00

Katrin Westphal, Vorsitzende des Kulturerben e.V. referiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe  Märkisches Gesprächsforum zum Thema

Hans Litten – Rechtsanwalt und Strafverteidiger, Hoffnungsträger und Vorbild im Kampf gegen den Nationalsozialismus

Interessierte sind herzlich zum Vortrag in der Stiftung Brandenburg, Parkallee 14, 15517 Fürstenwalde (Spree) eingeladen!


Unser Workshop  Geschichte teilen und gemeinsam aufarbeiten – Begegnungen in der deutsch-polnischen Grenzregion vom 27. – 29. September 2018 in Słońsk/Sonnenburg wurde erfolgreich durchgeführt!

An drei Tagen fanden Jugendliche aus Deutschland und Polen zusammen, um sich mit der Geschichte des heutigen Słońsk zu befassen. Neben der inhaltlichen Vermittlung, dem Kennenlernen des Ortes und dessen Historie sowie  der Auseinandersetzung mit den dort durchgeführten NS-Verbrechen, stand auch der künstlerisch-praktische Ansatz von Gedenken und Erinnern im Vordergrund.

Vielen Dank an alle Beteiligten! Wir hatten eine großartige, lehrreiche und spannende Zeit mit euch!

Das Projekt wurde realisiert in Kooperation mit der Stiftung Brandenburg und gefördert von der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


Auf der Suche nach der verlorenen Schwester – Itzhak Baumwol im Gespräch

am Montag, den 18. Juni um 13:30 in der Helene Nathan Bibliothek, Karl-Marx-Straße 66, Berlin-Neukölln 

Itzhak Baumwol wanderte 1943 mit seiner Familie nach Israel aus und lebt heute in Tel Aviv. Seine Schwester verblieb im Hachschara Lager in Neuendorf im Sande. Zusammen mit anderen jüdischen Jugendlichen wurde sie nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Auf seiner Reise nach Deutschland begegnet Herr Baumwol SchülerInnen der Katholischen Schule St. Marien aus Neukölln sowie allen Interessierten und lässt diese an seinen sehr persönlichen Erinnerungen teilhaben.

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Baumwol für das großartige Gespräch und bei den SchülerInnen für ihre aktive Teilnahme!


Exkursion am 13. Juni 2018

Faszinierende Ruinen und Kulturlandschaften in der Grenzregion – Deutsche und polnische Jugendliche erkunden Küstrin und Tamsel

Auf einer eintägigen Exkursion in die Grenzregion befassten sich unsere WorkshopteilnehmerInnen mit der ehemaligen Festung Küstrin und der nunmehr verlassenden Schlossparkanlage in Tamsel. Auf einem Spaziergang über die Ruinenlandschaft Küstrins und über die Parkanlage in Tamsel erfuhren die TeilnehmerInnen von Fachexperten und Zeitzeugen Geschichtliches und Persönliches über die historischen Orte.

Das Projekt wurde gefördert von der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung.


Unser Workshop Kriegs- und Nachkriegszeit, Erinnern und Gedenken – deutsche und polnische Jugendliche beleben vergessene Orte im Raum Fürstenwalde vom 6. bis 8. Juni 2018 in Fürstenwalde/Spree wurde erfolgreich durchgeführt!

In diesem dreitägigen Workshop befassten sich junge Menschen kritisch mit Geschichte, Erinnerungskultur und verschiedenen Formen des Gedenkens. Sie tauschten sich mit Fachexperten und Zeitzeugen aus, besuchten historische Orte und wurden künstlerisch aktiv. Gerade in Zeiten rechtspopulistischer Bewegungen möchten wir mit unserem Nachbarn für ein starkes, offenes Europa einstehen und ein länderübergreifendes Zusammenwachsen fördern.

Hier gelangen Sie zum aktuellen MOZ-Artikel über unseren Workshop

Das Projekt wurde gefördert von der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung, der Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk.


Unser Workshop  Słońsk /Sonnenburg – Geschichte und Gegenwart eines Ortes vom 31. Januar bis 2. Februar 2018 in Fürstenwalde und Słońsk wurde erfolgreich realisiert!

SchülerInnen aus dem Katholischen Schulzentrum Bernhardinum Fürstenwalde beschäftigten sich an 2 Tagen mit dem Ort Sonnenburg/Słońsk, seiner vielfältigen und auch tragischen Geschichte. Sie lernten den Johanniterorden und einen Ritter des Ordens kennen, sie sprachen mit Zeitzeugen, die von Ihren Erinnerungen und Kriegserfahrungen berichteten. In künstlerischen Aktivitäten hielten Sie Erlerntes fest. Die Teilnahme an der jährlichen Gedenkfeier in Słońsk und das Treffen auf polnische SchülerInnen bildete den Abschluss der drei Projekttage.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen ProjektteilnehmerInnen für Ihr großartiges Engagement und die tollen Ergebnisse der künstlerischen Arbeiten!

Ein Projekt in Kooperation mit der Stiftung Brandenburg. Gefördert von der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung und der Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung.

 


Unser Verein hat nun eine Zweigstelle in Berlin!

Seit Januar dieses Jahres haben wir ein Büro in der Sonnenallee 154, in 12059 Berlin. Hier werden ab Februar regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. Mehr Infos dazu hier auf diesen Seiten und unter Salon!


Vortrag  Der „falsche Woldemar“ und die Mark Brandenburg. Krisen, Intrigen und politisches Kalkül im 14. Jahrhundert in der Stiftung Brandenburg am 19.10.2017 um 17:00

1347 kam der „falsche Woldemar“ als Pilger von einer langen Reise ins Heilige Land zurück und bekundete dem Erzbischof von Magdeburg, er sei der 1319 verstorbene Markgraf Waldemar „der Große“, letzter Vertreter des nunmehr ausgestorbenen askanischen Geschlechts in Brandenburg. Sein Tod sei nur vorgetäuscht gewesen. Er sei gekommen, um die zerrütteten Verhältnisse in der Mark Brandenburg zu bereinigen und der Region zur alten Ordnung zurück zu verhelfen.

Wie konnte ein zwei Jahre später entlarvter Hochstapler die Mächtigen von seiner Echtheit überzeugen und die Herrschaft über die Mark Brandenburg zurückerlangen? Welchen Stellenwert hatte der „letzte Askanier“ in der Bevölkerung? Wie gestalteten sich die wirtschaftlichen, politischen Verhältnisse zu jener Zeit und wem verhalf das Auftreten des falschen Woldemar zu mehr Macht und Einfluss?

Ein Vortrag in der Reihe des Märkischen Gesprächsforums der Stiftung Brandenburg. Vortragende: Katrin Westphal, Vorstand Kulturerben e.V.


RBB – Brandenburg Aktuell – Fernsehbeitrag über unseren Workshop Słońsk /Sonnenburg – Wege der Erinnerung und des Gedenkens. Deutsche und Polnische Jugendliche schaffen neue Erinnerungsräume für die Öffentlichkeit am 27.09.2017 um 19:30!

Wir freuen uns sehr über diese Öffentlichkeit!