Aktuelles

Neuer Workshop vom 21. – 23. September 2017! Słońsk /Sonnenburg – Wege der Erinnerung und des Gedenkens. Deutsche und Polnische Jugendliche schaffen neue Erinnerungsräume für die Öffentlichkeit

An drei Tagen finden Jugendliche aus Deutschland und Polen zusammen, um sich auf neuen Wegen mit der Geschichte Sonnenburgs und dem heutigen Słońsk zu befassen. Neben der inhaltlichen Vermittlung, dem Kennenlernen des Ortes und dessen Historie sowie der Auseinandersetzung mit den NS Verbrechen, steht hier der künstlerisch-praktische Ansatz von Gedenken und Erinnern im Vordergrund.

Träger dieses Projekts ist die Stiftung Brandenburg, in Kooperation mit Kulturerben e.V., Katholisches Schulzentrum Bernhardinum und dem Zespol Szkol, Publiczne Gimnazjum aus Słońsk. Gefördert aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung sowie der Meyer-Struckmann Stiftung.


Unser Workshop Kriegs- und Nachkriegszeit, Erinnern und Gedenken  –  deutsche und polnische Jugendliche beleben vergessene Orte im Raum Fürstenwalde vom 5. – 7. Juli 2017 wurde erfolgreich durchgeführt!

In diesem Projekt erschlossen junge Menschen aus Deutschland und Polen an drei Tagen historische Orte in Fürstenwalde und Umgebung. Stationen dieses Workshops waren u.a. das Hachschara-Lager in Neuendorf im Sande, der Waldfriedhof, das Museum Fürstenwalde und der Jüdische Friedhof. Im Zentrum stand die Beschäftigung mit Erinnerungskultur und Geschichte, mit verschiedenen Formen des Gedenkens sowie die Aneignung von Wissen durch Kreativität und praktisches Arbeiten. Durch diesen praktischen, z.T.  künstlerischen Zugang und durch deutsch-polnische Teamarbeit konnte die Neugier der TeilnehmerInnen nicht nur an historischen Ereignissen geweckt-, sondern auch der persönliche Zugang zueinander gefunden werden. Begleitet wurde der Workshop von spannenden Vorträgen, Zeitzeugengesprächen und interkulturellen Aktivitäten.

Ein herzliches Dankeschön an das Katholische Schulzentrum Bernhardinum und das Zespol Szkol, Publiczne Gimnazjum aus Słońsk!

Gefördert wurde das Projekt von der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung, dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk und dem Ministerium für Jugend, Bildung und Sport. 


Unser Workshop Die Festung Küstrin und die Mühle von Słońsk – Die Entdeckung deutsch/polnischen Kulturerbes am 4./5. Mai 2017 wurde erfolgreich durchgeführt!

Hier standen die Festung Küstrin und die Mühle von Słońsk (ehemals Sonnenburg) im Fokus des Interesses: Die Festung Küstrin wurde als gemeinsames kulturelles Erbe und als Beispiel für einen nachhaltigen Umgang mit der Geschichte im Grenzgebiet vorgestellt. Die Anlage ist Teil der Geschichte beider Länder und wird in gemeinsamer Verantwortung gepflegt und erhalten. Bei der Mühle wiederum handelt es sich um die letzte vorhandene Wassermühle in Słońsk. Bis 1945 deutsch, wurde sie von den nach dem Krieg angesiedelten polnischen Bewohnern übernommen, gepflegt und sorgsam erhalten.

An zwei Workshoptagen lernten SchülerInnen der Słońsker Schule sowie aus der Katholischen Schule Bernhardinum in Fürstenwalde gemeinsam dieses Erbe kennen und in seiner Bedeutung erschließen. In Gesprächen mit Zeitzeugen und Fachreferenten erhielten die TeilnehmerInnen vertiefende Einblicke in Vergangen und Gegenwart der Orte Kostrzyn nad Odrą/Küstrin und Słońsk/Sonnenburg.

Wir bedanken uns herzlich bei unserem Zuwendungsgeber der Carl-Hans-Graf von Hardenberg Stiftung.


Unser Workshop mit Ausstellung Słońsk /Sonnenburg – Geschichte und Erinnerung eines Ortes. Rückblick auf 4 Jahre deutsch-polnischer Jugendbegegnungen im Grenzraum fand erfolgreich vom 2.-3. März 2017 in Fürstenwalde statt.

Deutsche und polnische Jugendliche erarbeiteten in diesem Workshop an zwei Tagen eine Ausstellung über den Ort und die Geschichte Słońsk/Sonnenburgs. Themenkomplexe waren dabei der Johanniterorden und seine Geschichte in Sonnenburg, das Zuchthaus von seiner Entstehung Mitte des 19. Jahrhunderts, über das KZ- Sonnenburg bis hin zur Nacht und Nebel Anstalt und dem Massaker im Januar 1945. Auf Informationstafeln wurden prägnante Informationen inhaltlich und gestalterisch festgehalten, eine Bildergalerie zeigt die Workshops der vergangenen vier Jahre.  In persönlichen Briefen konnten die SchülerInnen ihre Eindrücke und Gedanken zu gemeinsamer Erinnerungskultur, deutsch-polnischer Jugendbegegnungen und länderspezifischer Perspektiven zu Geschichte zum Ausdruck bringen. Gelungen ist eine abwechslungsreiche und eindrucksvolle Ausstellung, die nicht nur einen Rückblick schafft, sondern auch eine Zwischenbilanz zieht und die Notwendigkeit und Bedeutung von länderübergreifender Zusammenarbeit herausstellt.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Zuwendungsgebern der Carl-Hans-Graf von Hardenberg Stiftung, der Euroregion PRO EUROPA VIADRINA sowie der Brandenburgsichen Landeszentrale für Politische Bildung.

 

Ausstellungseröffnung am Abend des 3. März um 17:30 im Katholischen Schulzentrum Bernhardinum, Trebuser Straße 45, 15517 Fürstenwalde/Spree.


 

Unser Workshop Słońsk /Sonnenburg – Geschichte und Gegenwart eines Ortes vom 25.-27. Januar 2017 konnte erfolgreich in der Stiftung Brandenburg und in Słońsk durchgeführt werden.

SchülerInnen aus dem Katholischen Schulzentrum Bernhardinum Fürstenwalde beschäftigten sich an 2 Tagen mit dem Ort Sonnenburg/Słońsk, seiner vielfältigen und auch tragischen Geschichte. Sie lernten den Johanniterorden und einen Ritter des Ordens kennen, sie sprachen mit Zeitzeugen, die von Ihren Erinnerungen und Kriegserfahrungen berichteten. In künstlerischen Aktivitäten hielten Sie Erlerntes fest. Die Teilnahme an der jährlichen Gedenkfeier in Słońsk und das Treffen auf polnische SchülerInnen bildete den Abschluss der drei Projekttage.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren jungen TeilnehmerInnen, eure engagierte Mitarbeit und euer uns entgegengebrachtes Interesse an unserem Workshop! Vielen Dank auch an die Stiftung Brandenburg für die reibungslose Zusammenarbeit.

Projektträger ist die Stiftung Brandenburg. Mit finanzieller Unterstützung der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM).


 

Unser Workshop Słońsk /Sonnenburg – (neue) Wege der Erinnerung – Gedenken durch Kunst, Wissen und aktive Beteiligung wurde im sonnigen Słońsk vom 15.-17. September 2016 erfolgreich durchgeführt!

Die bereits seit drei Jahren bestehende Kooperation der Schulen in Deutschland und Polen und die gemeinsame aktive Arbeit in Słońsk hat eine intensive, freundschaftliche Beziehung entstehen lassen. Durch die alljährliche Wiederholung des Projektes findet diese eine Verstetigung und Stabilität. Diesen Herbst konnten wir nun neue Schwerpunkte setzen, aber auch zu alten Traditionen zurückfinden.

An drei Tagen arbeiteten Jugendliche aus dem Katholischen Schulzentrum Bernhardinum und dem Zespol Szkol, Publiczne Gimnazjum aus Słońsk zusammen, um sich auf neuen Wegen mit der Geschichte Sonnenburgs und dem heutigen Słońsk auseinanderzusetzen. Neben der inhaltlichen Vermittlung, dem Kennenlernen des Ortes und dessen Geschichte sowie der Auseinandersetzung mit den NS Verbrechen, stand hier der künstlerisch-praktische Ansatz von Gedenken und Erinnern im Vordergrund.

Das Projekt wurde gefördert durch den Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) sowie der Meyer Struckmann Stiftung. In gemeinsamer Kooperation mit der Stiftung Brandenburg (Fürstenwalde).

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Förderen und bei allen Teilnehmern, insbesondere bei unseren SchülerInnen! Ihr habt großartige Arbeit geleistet und das Projekt unvergesslich gemacht!

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Projekttag der Clara-Grundwald Schulen aus Berlin und Hangelsberg in der Kulturscheune Neuendorf im Sande fand mit vollen Erfolg am 28. Juni 2016 statt.

Zum wiederholten Male trafen sich die 5. Klassen der Berliner und Hangelsberger Schulen in der Kulturscheune Neuendorf im Sande und befassten sich einen Tag lang intensiv mit den spannenden und abwechslungsreichen Inhalten der Ausstellung zwischen/raum. In fünf verschiedenen Workshops brachten Lehrerinnen und Teamer den TeilnehmerInnen die Thematiken Hachschara, Alijha, Judenverfolgung und ausgewählte Persönlichkeiten ehemaliger Auszubildener im Landwerk Neuendorf näher. Es ging kreativ und künstlerisch daher, mit szenischem Spiel, Malerein, Fotografien, Interviews und Brettspielen.

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Unser Workshop Stolpersteine und Orte des Erinnerns – Auf Spurensuche mit deutschen und polnischen Jugendlichen in Fürstenwalde fand erfolgreich vom 15.-17.Juni 2016 statt.

Mahnmale, Friedhöfe, Gedenksteine und –tafeln sind Orte des Erinnerns, denen wir im Alltag begegnen, die uns zu Nachfragen anregen und die uns einen Zugang zur Geschichte im lokalen Umfeld und unserer Region ermöglichen. In der Stadt Fürstenwalde befinden sich zahlreiche Orte des Gedenkens. Hier erarbeiteten sich insgesamt 23 deutsche und polnische Jugendliche des Katholischen Schulzentrums Bernhardinum und der Schule in Słońsk gemeinsam Aspekte der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Anhand von Biografien gingen wir aktiv auf Spurensuche und nahmen die Region durch den „doppelten Blick“ wahr. 6 Stolpersteine, die u.a. an jüdische und politische Verfolgte erinnern, dienten bei dieser Aktion als titelgebender Einstieg in die Auseinandersetzung mit den Folgen des Nationalsozialismus. Auch die Nachkriegsgeschichte bis hin zur Wiedervereinigung wurde anhand ausgewählter Aspekte und tiefergehender Zeitzeugengespräche reflektiert.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmern, die das Projekt zu einer ereignisreichen und wunderschönen Erfahrung gemacht haben. Danke auch an unsere Kooperationsparter dem Museum Fürstenwalde, der Initiativgruppe Internierungslager Ketschendorf e.V. und der Stiftung Brandenburg!

Gefördert wurde der Workshop durch „Tolerantes Brandenburg“ und das Deutsch-Polnische Jugendwerk.

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zwischen/raum – Ausstellung Landwerk Neuendorf – Jüdisches Hachschara- und Zwangsarbeiterlager Neuendorf im Sande 1932- 1943

zwischen/raum ist der Titel einer Ausstellung über einen besonderen Aspekt der jüdischen Geschichte Brandenburgs: Auf dem ehemaligen Gutshof in Neuendorf im Sande befand sich von 1932 bis1941 eine Ausbildungsstätte für jüdische Jugendliche und junge Erwachsene. Sie bereiteten sich auf die Auswanderung nach Palästina, Argentinien oder sonst wohin vor, um dem Nazi-Terror zu entkommen. Sie gingen ´auf Hachschara´ (hebräisch: Vorbereitung, Tauglichmachung), übten sich in kollektiven Lebensformen und erlernten einen landwirtschaftlichen, gärtnerischen oder handwerklichen Beruf. Als 1941 die Hachschara-Stätten in Folge der Wannsee-Konferenz geschlossen werden, wird das Landwerk Neuendorf Zwangsarbeits- und Sammellager und in den Jahren 1941 bis 1943 für viele deutsche Juden zur letzten Station in ihrer ursprünglichen Heimat. Bis heute sind an Neuendorf Erinnerungen derer geknüpft, die überleben konnten – darunter der Showmaster Hans Rosenthal und die ´Rapperin´ gegen Rechts, Esther Bejarano – und an diejenigen, die nicht überlebt haben – darunter die Reformpädagogin Clara Grunwald und die Familie des Gutsleiters Martin Gerson.

20. Mai 2016 18:00 Ausstellungseröffnung mit Mitbringbuffet

werktags Führungen für Schulklassen und Interessierte mit Anmeldung: kontakt@kulturerben.com

Ort: Kulturscheune Neuendorf im Sande e.V. , Alte Dorfstraße 42, 15518 Steinhöfel

zur Pressemitteilung/ zum Flyer/ mehr Informationen zu Führungen hier


 

Unser Workshop Historische Spuren an der Grenze zu Deutschland und Polen – Die Festung Küstrin und die Mühle von Słońsk als Beispiel deutsch  polnischer  Zusammenarbeit fand am 21. und 22. April 2016 in Küstrin und Słońsk statt.

Kurzinfo: Schüler der Katholischen Schule St. Marien aus Berlin erkundeten das Grenzgebiet. Dabei standen die Festung Küstrin und die Mühle Słońsk im Fokus des Workshops. Anhand dieser zwei ganz unterschiedlichen Bauwerke ließen sich spannende historische Ereignisse erläutern sowie Zweck und Bedeutung dieser Kulturgüter vermitteln. Sie dienten zudem auch als Beispiel für grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Erhaltung und Pflege kulturellen Erbes. Zusammen mit Fachexperten tauchten wir ein in die Geschichte der Region und setzten uns in praktischer Arbeit vertieft mit dem Gelernten auseinander.

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Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer für die schöne Zeit und an die Carl-Hans Graf von Hardenberg Stiftung sowie die Ethikbank für die finanzielle Unterstützung!