Aktuelles

Sommerpause im Salon

Unser nächster Salon findet am 17. August 2018 um 19:00 in der Sonnenallee 154, Berlin-Neukölln statt!

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen zum Sommersalonkonzert!


Auf der Suche nach der verlorenen Schwester – Itzhak Baumwol im Gespräch

am Montag, den 18. Juni um 13:30 in der Helene Nathan Bibliothek, Karl-Marx-Straße 66, Berlin-Neukölln 

Itzhak Baumwol wanderte 1943 mit seiner Familie nach Israel aus und lebt heute in Tel Aviv. Seine Schwester verblieb im Hachschara Lager in Neuendorf im Sande. Zusammen mit anderen jüdischen Jugendlichen wurde sie nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Auf seiner Reise nach Deutschland begegnet Herr Baumwol SchülerInnen der Katholischen Schule St. Marien aus Neukölln sowie allen Interessierten und lässt diese an seinen sehr persönlichen Erinnerungen teilhaben.

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Baumwol für das großartige Gespräch und bei den SchülerInnen für ihre aktive Teilnahme!


Exkursion am 13. Juni 2018

Faszinierende Ruinen und Kulturlandschaften in der Grenzregion – Deutsche und polnische Jugendliche erkunden Küstrin und Tamsel

Auf einer eintägigen Exkursion in die Grenzregion befassten sich unsere WorkshopteilnehmerInnen mit der ehemaligen Festung Küstrin und der nunmehr verlassenden Schlossparkanlage in Tamsel. Auf einem Spaziergang über die Ruinenlandschaft Küstrins und über die Parkanlage in Tamsel erfuhren die TeilnehmerInnen von Fachexperten und Zeitzeugen Geschichtliches und Persönliches über die historischen Orte.

Das Projekt wurde gefördert von der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung.


Unser Workshop Kriegs- und Nachkriegszeit, Erinnern und Gedenken – deutsche und polnische Jugendliche beleben vergessene Orte im Raum Fürstenwalde vom 6. bis 8. Juni 2018 in Fürstenwalde/Spree wurde erfolgreich durchgeführt!

In diesem dreitägigen Workshop befassten sich junge Menschen kritisch mit Geschichte, Erinnerungskultur und verschiedenen Formen des Gedenkens. Sie tauschten sich mit Fachexperten und Zeitzeugen aus, besuchten historische Orte und wurden künstlerisch aktiv. Gerade in Zeiten rechtspopulistischer Bewegungen möchten wir mit unserem Nachbarn für ein starkes, offenes Europa einstehen und ein länderübergreifendes Zusammenwachsen fördern.

Hier gelangen Sie zum aktuellen MOZ-Artikel über unseren Workshop

Das Projekt wurde gefördert von der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung, der Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk.


Unser Workshop  Słońsk /Sonnenburg – Geschichte und Gegenwart eines Ortes vom 31. Januar bis 2. Februar 2018 in Fürstenwalde und Słońsk wurde erfolgreich realisiert!

SchülerInnen aus dem Katholischen Schulzentrum Bernhardinum Fürstenwalde beschäftigten sich an 2 Tagen mit dem Ort Sonnenburg/Słońsk, seiner vielfältigen und auch tragischen Geschichte. Sie lernten den Johanniterorden und einen Ritter des Ordens kennen, sie sprachen mit Zeitzeugen, die von Ihren Erinnerungen und Kriegserfahrungen berichteten. In künstlerischen Aktivitäten hielten Sie Erlerntes fest. Die Teilnahme an der jährlichen Gedenkfeier in Słońsk und das Treffen auf polnische SchülerInnen bildete den Abschluss der drei Projekttage.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen ProjektteilnehmerInnen für Ihr großartiges Engagement und die tollen Ergebnisse der künstlerischen Arbeiten!

Ein Projekt in Kooperation mit der Stiftung Brandenburg. Gefördert von der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung und der Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung.

 


Unser Verein hat nun eine Zweigstelle in Berlin!

Seit Januar dieses Jahres haben wir ein Büro in der Sonnenallee 154, in 12059 Berlin. Hier werden ab Februar regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. Mehr Infos dazu hier auf diesen Seiten und unter Salon!


Vortrag  Der „falsche Woldemar“ und die Mark Brandenburg. Krisen, Intrigen und politisches Kalkül im 14. Jahrhundert in der Stiftung Brandenburg am 19.10.2017 um 17:00

1347 kam der „falsche Woldemar“ als Pilger von einer langen Reise ins Heilige Land zurück und bekundete dem Erzbischof von Magdeburg, er sei der 1319 verstorbene Markgraf Waldemar „der Große“, letzter Vertreter des nunmehr ausgestorbenen askanischen Geschlechts in Brandenburg. Sein Tod sei nur vorgetäuscht gewesen. Er sei gekommen, um die zerrütteten Verhältnisse in der Mark Brandenburg zu bereinigen und der Region zur alten Ordnung zurück zu verhelfen.

Wie konnte ein zwei Jahre später entlarvter Hochstapler die Mächtigen von seiner Echtheit überzeugen und die Herrschaft über die Mark Brandenburg zurückerlangen? Welchen Stellenwert hatte der „letzte Askanier“ in der Bevölkerung? Wie gestalteten sich die wirtschaftlichen, politischen Verhältnisse zu jener Zeit und wem verhalf das Auftreten des falschen Woldemar zu mehr Macht und Einfluss?

Ein Vortrag in der Reihe des Märkischen Gesprächsforums der Stiftung Brandenburg. Vortragende: Katrin Westphal, Vorstand Kulturerben e.V.


RBB – Brandenburg Aktuell – Fernsehbeitrag über unseren Workshop Słońsk /Sonnenburg – Wege der Erinnerung und des Gedenkens. Deutsche und Polnische Jugendliche schaffen neue Erinnerungsräume für die Öffentlichkeit am 27.09.2017 um 19:30!

Wir freuen uns sehr über diese Öffentlichkeit!