Aktuelles

Impressionen unserer FORTBILDUNG am 16. Juli 2021

Erinnerungskultur aktiv! Durch Wissen, Kunst und Gedenken Demokratie fördern in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Über die intensive Auseinandersetzung mit der KZ-Gedenkstätte Dachau soll der Blick für demokratische Werte geschärft werden. Wie bietet man den jungen Besucher*innen handlungsorientierte, nachhaltige Lernformen, die motivieren, Wissen spannend vermitteln, Theorie und Praxis verbinden und dabei emotional berühren? Die Fortbildung vermittelt den Teilnehmenden Methoden und Kompetenzen, um einen Gedenkstättenbesuch mit Jugendlichen mit künstlerischem Schwerpunkt durchzuführen. Über Biografiearbeit und vielseitige Kunstformen werden neue Zugänge im Umgang mit der Geschichte des Nationalsozialismus erarbeitet.


Unser Workshop „Im Kontext deutsch-polnischer Geschichte: Erinnerungsort Słońsk/Sonnenburg“ fand vom 16. – 18. Juni 2021 erfolgreich in Fürstenwalde statt.

An drei Tagen beschäftigten sich Jugendliche aus dem Berliner Ulrich-von-Hutten Gymnasium mit der vielschichtigen Geschichte Słońsk/Sonnenburgs. Sie recherchierten zum ehemaligen Zuchthaus und KZ Sonnenburg und zu den nationalsozialistischen Verbrechen, die sich dort vor und während des Zweiten Weltkrieges ereigneten. Die Ergebnisse wurden künstlerisch festgehalten und neue Wege des Gedenkens und Erinnerns erschlossen. 

Ein Projekt in Trägerschaft der Stiftung Brandenburg in Kooperation mit dem Ulrich-von-Hutten Gymnasium Berlin und dem Museum Fürstenwalde.

Mit finanzieller Unterstützung durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien und der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung.


Unser Workshop „Wenn Orte sprechen könnten – Stimmen einer Jugend auf Hachschara – Ein Audioguide entsteht“ fand vom 9. – 11. Juni 2021 in Fürstenwalde/Spree statt.

Das ehemalige Hachschara Lager in Neuendorf im Sande ist ein Ort, an dem sich jüdische Kinder und Jugendliche vor Kriegsbeginn auf die Reise nach Palästina vorbereiteten. Hier erlernten sie Handwerkszeug für ein neues, landwirtschaftlich geprägtes Leben in Kibbuzim. Ab 1941 wurde es zu einem Zwangsarbeiter-und Sammellager für Juden und damit zur Zwischenstation für viele, die später in Konzentrations- oder Vernichtungslager deportiert wurden. Im April 1943 fuhr der letzte Transport mit ca. 100 jungen Menschen nach Auschwitz. 

Das Thema Hachschara und die damit verbundenen tragischen Schicksale von Neuendorf im Sande sind heute nur Wenigen unbekannt. Jugendliche aus Fürstenwalde und Berlin geben dieser Geschichte ihre Stimme. Sie erarbeiten gemeinsam eine professionelle Hörtour.

Ein Projekt in Kooperation mit dem Ulrich-von-Hutten Gymnasium Berlin und dem OSZ Palmnicken aus Fürstenwalde.

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg sowie der EWE-Stiftung!


KULTURERBEN e.V. ist nun auf Instagram!

Folge uns unter #kulturerben_eV, erfahre mehr über unsere Arbeit und erhalte die aktuellsten Informationen, Videos und Fotos von unseren Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf euch!


In Gedenken an die Kriegsopfer in Słońsk – Gedenkfeier am 29.1.2021

Der Kulturerben e.V. gedenkt aus der Ferne der Opfer des Massakers vom 31. Januar 2021 in Sonnenburg. Unser Workshop, der die Geschichte des Ortes und die NS-Vergangenheit behandelt, musste aufgrund der Pandemie leider bis auf weiteres verschoben werden.

Unser Workshop “Erinnerungscollagen Słońsk –  Deutsche und Polnische Jugendliche begehen Erinnerungsräume“ fand vom 7. bis 9. Oktober 2020 im polnischen Słońsk statt.

Jugendliche aus Deutschland und Polen  erarbeiteten im 3-tägigen Workshop “Erinnerungscollagen” gemeinsam Biografien von Insassen des KZ-Sonnenburgs, gedachten in einer würdevollen Fotoaktion der Opfer des Massakers von Januar 1945 an der noch heute erhaltenen Erschießungsmauer und entwickelten Collagen mit Friedens Zitaten, die das Bewusstsein stärken sollen für ein gemeinsames, friedvolles und tolerantes Europa.

Wir freuen uns enorm über die erfolgreiche Zusammenarbeit alle Beteiligten und das offene, freundschaftliche Miteinander der Jugendlichen aus Deutschland und Polen.  Vielen Dank für eure tolle Mitwirkung am Workshop!

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Słońsk und dem Ulrich von Hutten Gymnasium Berlin. Mit freundlicher finanzieller Unterstützung der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien sowie der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung. 


KULTURERBEN e.V. in Rumänien!

Vom 11. – 12. Oktober 2019 fand in Bukarest das Internationale Kolloquium „Holocaust Memoryscapes. Contemporary Memorialization of the Holocaust in Central and Eastern European countries“statt.

Teilnahme am International Colloquium CONTEMPORARY MEMORALISATION OF THE HOLOCAUST IN CENTRAL AND EASTERN COUNTRIES  in Bukarest vom 11. – 12. Oktober 2019 organisiert vom „Elie Wiesel“ National Institute for the Study of the Holocaust in Romania

Kamila Pałubicka zum Thema: Decipher totalitarianism & empower democracy

Organisiert vom Elie Wiesel Institut im Rahmen des Projekts „Holocaust Memoryscapes“ trugen bis zu 15 TeilnehmerInnen aus den verschiedensten Ländern der Welt ihre Beiträge vor. Ein Publikationsband über die Ergebnisse des Kolloquiums ist im März 2020 erschienen.

Kamila Pałubicka als 1. Vorsitzende des Kulturerben e.V.s analysiert in diesem Publikationsband die langjährige Arbeit des Vereins im Bereich der Erinnerungskultur.

Die Publikation ist unter folgendem Link frei zugänglich:

https://www.editurauniversitara.ro/carte/istorie-75/holocaust_memoryscapes_contemporary_memorialisation_of_the_holocaust_in_central_and_eastern_european_countries/11966

Unser Workshop Würdevolles Gedenken der Kriegsopfer von Słońsk/Sonnenburg vom 29. – 31. Januar 2020 in Fürstenwalde und Słońsk ist erfolgreich durchgeführt worden!

In diesem dreitägigen Workshop beschäftigten sich die TeilnehmerInnen mit der Geschichte Sonnenburgs.  Als Hauptsitz des Johanniterordens, mit seinen heute noch präsenten architektonischen Hinterlassenschaften, aber auch als Ort nationalsozialistischer Verbrechen während der NS-Diktatur spiegelt er die wechselhafte deutsche Geschichte wider.

Die Jugendlichen sprachen mit einem Zeitzeugen, erschloßen historische Quellen und hielten in künstlerischen Aktivitäten und Präsentationen das Erlernte fest. Die Teilnahme an der jährlichen Gedenkfeier in Słońsk zur Erinnerung an die Opfer des Massakers der Januarnacht 1945 bildete den Höhepunkt der drei Tage.

Vielen Dank für eurer tolle Mitarbeit und eure rege Teilnahme an der Gedenkfeier!

Ein Projekt des Kulturerben e.V. in Kooperation mit der Stiftung Brandenburg. In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Schulzentrum Bernhardinum und der Gemeinde Słońsk.

Mit finanzieller Unterstützung der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung.


Unser Workshop  Erinnerungskultur aktiv! Deutsche und polnische Jugendliche arbeiten für ein gemeinsames Europa hat erfolgreich vom 26. bis 28. September 2019 stattgefunden!

Auf dem Ort Słońsk/Sonnenburg lastet ein schwieriges Erbe. Im Nationalsozialismus errichtete man hier eines der ersten KZ’s, in dem während der Nazi-Diktatur etliche politische Gefangene aus dem In- und Ausland inhaftiert wurden. In der Endphase des Krieges starben aufgrund eines geplanten Massakers über 800 Inhaftierte. Die Auseinandersetzung mit den Folgen des Nationalsozialismus muss ein ständiges Bestreben bleiben, um die Erinnerung an das Unrecht, die Verbrechen und die Opfer wach zu halten.

An drei Tagen fanden Jugendliche aus Deutschland und Polen zusammen, um sich mit der Geschichte des heutigen Słońsk zu befassen. Neben der inhaltlichen Vermittlung, dem Kennenlernen des Ortes und dessen Historie sowie der Auseinandersetzung mit den NS Verbrechen, stand hier der künstlerisch-praktische Ansatz von Gedenken und Erinnern im Vordergrund.

Drei spannende und lehrreiche Tage sind vergangen, an denen über Grenzen hinweg Geschichte & Kultur vermittelt wurden und Deutsche sowie Polen einander näher kommen konnten! Vielen Dank für euer tolles Engagement, eure Offenheit und euer ungetrübtes Interesse aneinander und der Geschichte Słońsks!

       

Ein Projekt unter der Trägerschaft der Stiftung Brandenburg und in Kooperation mit der Gemeinde Słońsk sowie dem Katholischen Schulzentrum Bernhardinum aus Fürstenwalde.  Mit freundlicher finanzieller Unterstützung der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien sowie der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung.


Wir sagen DANKE! Der Neuköllner Salon ging am 16. August in die letzte Runde. 

Wir bedanken uns bei allen Mitstreitern für Ihr Engagement  und bei unseren Besuchern für Ihr Interesse und die vielen anregenden Gespräche. Wir werden diese inspirierenden Abende vermissen!


Einladung zur Ausstellungseröffnung am 7. Juni 2019, Sonnenallee 154 Berlin-Neukölln

The work of the Greek artists Sofia Arvaniti & Kali Nikolou deals with the transformation of a space. Each in a different way, they question how things-in-motion rearrange relations and shape prevailing interpretations. Whereas Sofia explores the power of geometrical forms that mediate transitory practices, Kali examines how social hierarchies are played out through the imitation of prestige objects. Confronting the aesthetics of a Greek traditional family home with the history of modernist art, the exhibition space itself becomes a symbolic arena in which objects materialize differences that guide the viewer’s gaze.


Einladung zum Salon am 17. Mai um 19:00, Sonnenallee 154 Berlin-Neukölln

Als Kulturerben e.V. haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Tradition der Salonkultur in Berlin wieder aufleben zu lassen. Dazu laden wir Interessierte zu unserer Veranstaltungsreihe ein, bei der ExpertInnen über Themen aus Geschichte, Kultur, Politik und Gesellschaft sprechen.

Hans Litten setze sich mit enormen Ehrgeiz und bewundernswerter Courage für demokratische Werte und Rechte in der Weimarer Republik ein, einer Zeit der politischen Umwälzungen und gesellschaftlichen Verunsicherung. Er verteidigte in zahlreichen Prozessen Opfer der Nationalsozialisten, der Polizei und Justizwillkür. Mit der Zeugenbefragung Hitlers im „Edenpalast-Prozess“ unterzeichnete er sein Todesurteil. Nach fünf Jahren grausamster Folter in den verschiedenen Konzentrationslagern wurde Litten im Februar 1938 in den Tod getrieben.

Katrin Westphal, Vorsitzende des Kulturerben e.V.,  beleuchtet in diesem Vortrag politische Hintergründe sowie Leben und Wirken dieses besonderen Menschen.

Für eine anschließende Diskussion ist ebenso Raum wie für persönliche Gespräche.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und einen belebenden Wissensaustausch