Aktuelles

Online Fortbildung am 28.10.2021 von 10:00-15:00 via Zoom!

Unbequemes Erbe neue denken! künstlerische Zugänge zur ErinnerungskulturBeispiel KZ-Gedenkstätte Dachau

Über die intensive Auseinandersetzung mit der KZ-Gedenkstätte Dachau soll der Blick für demokratische Werte geschärft werden. Wie bietet man den jungen Besucher*innen handlungsorientierte, nachhaltige Lernformen, die motivieren, Wissen spannend vermitteln, Theorie und Praxis verbinden und dabei emotional berühren? Die Fortbildung vermittelt den Teilnehmenden Methoden und Kompetenzen, um einen Gedenkstättenbesuch mit Jugendlichen mit künstlerischem Schwerpunkt durchzuführen. Über Biografiearbeit und vielseitige Kunstformen werden neue Zugänge im Umgang mit der Geschichte des Nationalsozialismus erarbeitet.

Zielgruppe: pädagogische Fachkräfte, Lehrer*innen, Ausbilder*innen und andere Interessierte 

Anmeldung: per Mail an kontakt@kulturerben.com

Referent*innen: Katrin Müller-Westphal und Kamila Pałubicka

Teilnehmer*innen: max. 25

Kosten: 70,-  Euro


Wir nahmen am KULTURERBEN Fest teil!

Am Sonntag, den 29. August 2021 in Potsdam am Alten Markt von 14:00-19:00.

Unser Beitrag war ab 17:00 in der Diskussionsrunde zum Thema Beteiligungskultur in der Denkmalpflege – Modellfall Potsdam zu hören!

Wir danken den Potsdamer Kulturerben für die Einladung zu dieser gelungenen und anregenden Veranstaltung!


Unser Workshop „Wenn Orte sprechen könnten – Stimmen einer Jugend auf Hachschara – Ein Audioguide entsteht“ fand erfolgreich vom 12. – 13. August 2021 in Fürstenwalde/Spree statt.

Wie bereits im Juni, beschäftigten sich unsere Jugendlichen aus Fürstenwalde und Berlin mit der Erstellung einer professionellen Hörtour. Dieses Mal widmeten sie sich vier Schicksalen, die im Hachschara Lager Neuendorf im Sande ab 1941 zu Zwangsarbeit verpflichtet und von dort aus in die verschiedenen Konzentrations-und Vernichtungslager deportiert wurden.

Das ehemalige Hachschara Lager in Neuendorf im Sande ist ein Ort, an dem sich jüdische Kinder und Jugendliche vor Kriegsbeginn auf die Reise nach Palästina vorbereiteten. Hier erlernten sie Handwerkszeug für ein neues, landwirtschaftlich geprägtes Leben in Kibbuzim. Ab 1941 wurde es zu einem Zwangsarbeiter-und Sammellager für Juden. Im April 1943 fuhr der letzte Transport mit ca. 100 jungen Menschen nach Auschwitz. 

Ein Projekt in Kooperation mit dem Ulrich-von-Hutten Gymnasium Berlin und dem OSZ Palmnicken aus Fürstenwalde.

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg sowie der EWE-Stiftung!


Impressionen unserer FORTBILDUNG am 16. Juli 2021

Erinnerungskultur aktiv! Durch Wissen, Kunst und Gedenken Demokratie fördern in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Über die intensive Auseinandersetzung mit der KZ-Gedenkstätte Dachau soll der Blick für demokratische Werte geschärft werden. Wie bietet man den jungen Besucher*innen handlungsorientierte, nachhaltige Lernformen, die motivieren, Wissen spannend vermitteln, Theorie und Praxis verbinden und dabei emotional berühren? Die Fortbildung vermittelt den Teilnehmenden Methoden und Kompetenzen, um einen Gedenkstättenbesuch mit Jugendlichen mit künstlerischem Schwerpunkt durchzuführen. Über Biografiearbeit und vielseitige Kunstformen werden neue Zugänge im Umgang mit der Geschichte des Nationalsozialismus erarbeitet.


Unser Workshop „Im Kontext deutsch-polnischer Geschichte: Erinnerungsort Słońsk/Sonnenburg“ fand vom 16. – 18. Juni 2021 erfolgreich in Fürstenwalde statt.

An drei Tagen beschäftigten sich Jugendliche aus dem Berliner Ulrich-von-Hutten Gymnasium mit der vielschichtigen Geschichte Słońsk/Sonnenburgs. Sie recherchierten zum ehemaligen Zuchthaus und KZ Sonnenburg und zu den nationalsozialistischen Verbrechen, die sich dort vor und während des Zweiten Weltkrieges ereigneten. Die Ergebnisse wurden künstlerisch festgehalten und neue Wege des Gedenkens und Erinnerns erschlossen. 

Ein Projekt in Trägerschaft der Stiftung Brandenburg in Kooperation mit dem Ulrich-von-Hutten Gymnasium Berlin und dem Museum Fürstenwalde.

Mit finanzieller Unterstützung durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien und der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung.


Unser Workshop „Wenn Orte sprechen könnten – Stimmen einer Jugend auf Hachschara – Ein Audioguide entsteht“ fand vom 9. – 11. Juni 2021 in Fürstenwalde/Spree statt.

Das ehemalige Hachschara Lager in Neuendorf im Sande ist ein Ort, an dem sich jüdische Kinder und Jugendliche vor Kriegsbeginn auf die Reise nach Palästina vorbereiteten. Hier erlernten sie Handwerkszeug für ein neues, landwirtschaftlich geprägtes Leben in Kibbuzim. Ab 1941 wurde es zu einem Zwangsarbeiter-und Sammellager für Juden und damit zur Zwischenstation für viele, die später in Konzentrations- oder Vernichtungslager deportiert wurden. Im April 1943 fuhr der letzte Transport mit ca. 100 jungen Menschen nach Auschwitz. 

Das Thema Hachschara und die damit verbundenen tragischen Schicksale von Neuendorf im Sande sind heute nur Wenigen unbekannt. Jugendliche aus Fürstenwalde und Berlin geben dieser Geschichte ihre Stimme. Sie erarbeiten gemeinsam eine professionelle Hörtour.

Ein Projekt in Kooperation mit dem Ulrich-von-Hutten Gymnasium Berlin und dem OSZ Palmnicken aus Fürstenwalde.

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg sowie der EWE-Stiftung!


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Wir freuen uns auf euch!


In Gedenken an die Kriegsopfer in Słońsk – Gedenkfeier am 29.1.2021

Der Kulturerben e.V. gedenkt aus der Ferne der Opfer des Massakers vom 31. Januar 2021 in Sonnenburg. Unser Workshop, der die Geschichte des Ortes und die NS-Vergangenheit behandelt, musste aufgrund der Pandemie leider bis auf weiteres verschoben werden.