Autor: KULTURERBEN

  • Die Ausstellung „Unsichtbare Orte“ zieht nach Berlin

    Die Ausstellung „Unsichtbare Orte“ zieht nach Berlin

    Unsere Ausstellung „Unsichtbare Orte – Siegfried Hirschmann und das vergessene Industrieimperium – ein virtueller Rundgang entsteht“ zieht um nach Berlin: zum Forschungscampus Dahlem!

    Wir freuen uns über die Möglichkeit, unsere Ausstellung im Forschungscampus Dahlem zeigen zu dürfen. Am Samstag, den 12. April sind wir gemeinsam mit unserem Team von Fürstenwalde nach Berlin umgezogen. Wir bedanken uns herzlich bei Guido Strohfeld, Museumsdirektor des Füstenwalder Museums für die tolle Zeit und stolze 800 Besucher!

  • Ausstellungsbegehung mit dem Abgeordneten Sven Heinemann

    Ausstellungsbegehung mit dem Abgeordneten Sven Heinemann

    Gemeinsame Ausstellungsbegehung mit dem Abgeordneten Sven Heinemann

    Am Sonntag, den 2. März 2025 durften wir dem Abgeordneten und Landesgeschäftsführer der Berliner SPD Sven Heinemann unsere Ausstellung „Unsichtbare Orte – Siegfried Hirschmann und das vergessene Industrieimperium – ein virtueller Rundgang entsteht“ zeigen. Sven Heinemann unterstützte unsere Arbeit vom ersten Moment und lieferte die Grundlagen für die Recherche und Umsetzung unserer Podcasts mit seinem Buch über den Industriellen Siegfried Hirschmann „Boxhagen beginnt“.

  • Unvergessen. Das Massaker von Sonnenburg: Gedenkaktion zum 80. Jahrestag

    Unvergessen. Das Massaker von Sonnenburg: Gedenkaktion zum 80. Jahrestag

    Unser Workshop: „Unvergesssen. Das Massaker von Sonnenburg. Eine deutsch-polnische Gedenkaktion zum 80. Jahrestag“ fand erfolgreich vom 29.-31. Januar 2025 in Słońsk statt.

    Vor nunmehr 80 Jahren ermordete ein SS-Kommando in einem geplanten Massaker in der Nacht vom 30. auf den 31. Januar 1945 über 800 Inhaftierte des Zuchthauses Sonnenburg. Sonnenburg, heute das polnische Słońsk, liegt unweit der deutsch-polnischen Grenze und etwa 100km von Berlin entfernt. Hier befassten wir uns mit Jugendlichen aus Deutschland und Polen mit der Geschichte des Ortes und seiner Rolle in der Zeit von 1933-1945. Eindrücke und gewonnene Kenntnisse verarbeiteten die Jugendlichen in Teams unter Anleitung eines Experten zu einem Legefilm. Die Präsentation der Ergebnisse erfolgte auf der Gedenkveranstaltung am 31. Januar 2025.

    Gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung sowie der Sanddorf-Stiftung.

    Gedenkfeier in Słońsk

    Am 80. Jahrestag des Massakers an den Häftlingen des Zuchthauses und Konzentrationslagers Sonnenburg fand in Słońsk eine gemeinsame Gedenkfeier statt.

    Die Veranstaltung begann mit einem Gottesdienst, gefolgt von einer Zeremonie am Denkmal beim Museum der Märtyrer. Vertreter aus Polen, Deutschland und Luxemburg hielten Redebeiträge, u. a. der Bürgermeister von Słońsk, Janusz Krzyśków, und der luxemburgische Botschafter Paul Schmit. Ein Höhepunkt war die feierliche Enthüllung des „Vektors der Erinnerung“, Teil der Gedenkroute Liberation Route Europe.

    Mit militärischen Ehren, Kranzniederlegungen und dem Verlesen des Gedenkaufrufs wurde der Opfer gedacht. Im Anschluss besuchten die Teilnehmenden das Museum sowie den Kriegsgefangenenfriedhof, wo Blumen und Kerzen niedergelegt wurden.

    Der Tag endete mit einem Begegnungstreffen im Dorfgemeinschaftshaus in Przyborów. Ziel der Initiative war es, an die Opfer zu erinnern, Wissen über die Geschichte von Sonnenburg zu vertiefen und die Verständigung zwischen der polnischen und deutschen Gemeinschaft zu stärken.

    Das Projekt wurde gemeinsam vom Verein Kulturerben und der Gemeinde Słońsk durchgeführt und durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Programms INTERREG VI A sowie durch den Kleinprojektefonds der Euroregion PRO EUROPA VIADRINA gefördert.

    Ein Projekt im Rahmen der langjährigen Partnerschaft mit der Gemeinde Słońsk. Teilnehmende Schulen: die Robert-Jungk-Oberschule Berlin, das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium Berlin, das Katholische Schulzentrum Bernhardinum und der Schule aus Kostrzyn nad Odrą.

  • Ausstellung „(Un)sichtbare Orte“ im Museum Fürstenwalde

    Ausstellung „(Un)sichtbare Orte“ im Museum Fürstenwalde

    Ausstellung „(Un)sichtbare Orte – Siegfried Hirschmann und das vergessene Industrieimperium – ein virtueller Rundgang entsteht“ im Museum Fürstenwalde

    Endlich dürfen wir Sie präsentieren: unsere Ausstellung über Siegfried Hirschmanns Leben & Wirken in Berlin und Fürstenwalde ist nun allen Interessierten im Museum Fürstenwalde zugänglich!

    Siegfried Hirschmann (1863 – 1942) – ein Industriepionier, ein Visionär und erfolgreicher Unternehmer, der Gründer der Deutschen Kabelwerke AG, der Reifenmarke DEKA und Hersteller des ersten motorbetriebenen Dreirads Cyklonette. Hirschmann schuf ein Industrieimperium und wurde aufgrund seiner jüdischen Herkunft von den Nationalsozialisten enteignet und ins Exil gezwungen, sein Name aus den Geschichtsbüchern gelöscht. Diese Ausstellung ist der erste Schritt, um Siegfried Hirschmanns Leben und Werk wieder ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Durch Modelle, Hologramme, VR/AR-Anwendungen wird das Unsichtbare wieder sichtbar!

    Die Ausstellung ist bis März 2025 zu den Öffnungszeiten des Museums Fürstenwalde zugänglich.

    Domplatz 7, 15517 Fürstenwalde | Tel. 03361 – 2130 | museum@kulturfabrik-fuerstenwalde.de

  • (Un)sichtbare Orte: Workshop Teil 2 im November 2024

    (Un)sichtbare Orte: Workshop Teil 2 im November 2024

    Unser Workshop „(Un)sichtbare Orte – Siegfried Hirschmann und das vergessene Industrieimperium – ein virtueller Rundgang entsteht“ TEIL 2 fand erfolgreich vom 6.-8. November 2024 in Fürstenwalde/Spree statt.

    Es ging in die allerletzte Etappe! Fleißig arbeiteten wir mit Jugendlichen aus Fürstenwalde und Berlin auf die Ausstellungseröffnung hin, dem großen Finale, das am Freitag, den 8.11.2024 in der Kulturfabrik Fürstenwalde und im Museum stattfand. Kreatives Arbeiten, Ausstellungsaufbau mit unserem Künstlerteam, dem AR/VR-Team von i-mmersive und die finale Gestaltung standen auf der Tagesordnung. Bis zum letzten Moment wurde installiert, geputzt, geschliffen und gestellt. Das Ergebnis unserer zweijährigen Projektarbeit lässt sich sehen und darf nun bis März 2025 im Museum Fürstenwalde angeschaut werden!

    Ein HERZLICHES Dankeschön an alle Beteiligten, es war uns eine große Freude!!

    Ein Projekt in Kooperation mit dem Museum Fürstenwalde, der Robert-Jungk-Oberschule Berlin, dem Katholischen Schulzentrum Fürstenwalde und der Europaschule OSZ Oder-Spree.

    Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, der EWE-Stiftung, der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, der Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam, der Bauwert AG, der Ethikbank und der Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung.

  • Küstrins stille Zeugen: Das Stalag III C – Jugend auf der Spur

    Küstrins stille Zeugen: Das Stalag III C – Jugend auf der Spur

    Unser Workshop „Küstrins stille Zeugen – Das Stalag III C – Jugend auf der Spur“ fand erfolgreich vom 30.09. – 2.10.2024 in Kostrzyn nad Odrą statt.

    Im polnischen Drewitz, einem Ort in unmittelbarer Nähe der heutigen Grenzstadt Küstrin, befindet sich eine bescheidene Gedenkstätte, die an die vielen Opfer des Kriegsgefangenenlager Stalag III C erinnert. Das Stalag III C, eines von über 200 Stammlagern im damaligen Reichsgebiet, galt als eines der bedeutendsten Lager im Zweiten Weltkrieg, in dem nachweislich bis zu 70 000 Kriegsgefangene aus verschiedenen Nationen, u.a. Polen, Belgien, Frankreich, England, Jugoslawien und Russland interniert wurden. An drei Tagen befassten sich Jugendliche aus Deutschland und Polen mit diesem schwierigen Erbe, lernten die Geschichte des Stalags kennen und erhielten vertiefende Informationen zur NS-Zwangsarbeit und deren Folgen für die Opfer. Der Workshop wurde durch Jugendliche filmisch begleitet. Aus dem Material entstand von Schülern für Schüler ein Lehrfilm über das Stalag III C.

    Ein Projekt in Kooperation mit der Robert-Jungk-Oberschule Berlin und der Schule aus Kostrzyn nad Odrą.

    Gefördert mit Mitteln der Berliner Landeszentrale für Politische Bildung, der Sanddorf-Stiftung sowie der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung.

  • (Un)sichtbare Orte: Workshop im September 2024

    (Un)sichtbare Orte: Workshop im September 2024

    Unser Workshop fand erfolgreich vom 4. – 6. September 2024 „(Un)sichtbare Orte – Siegfried Hirschmann und das vergessene Industrieimperium – ein virtueller Rundgang entsteht“ Teil 2 in Fürstenwalde und Berlin statt!

    Es ging in die nächste Etappe – im 2. Workshop dieses Jahr trafen sich unsere jungen Teilnehmenden in Fürstenwalde und Berlin, um die wichtigsten Bausteine für unsere Ausstellung über Siegfried Hirschmann und sein Schaffen fertig zu stellen. Die Jugendlichen fertigten zusammen mit dem Künstlerteam einzelne Bauteile für das Modell des ehemaligen Fürstenwalder Kabelwerks und gestalteten die Fassaden für unser Hologramm. Mit der Firma i-mmersive wurden die Greenscreen Aufnahmen des letzten Workshops ausgewertet und für das Hologramm zusammengestellt. Sie gingen tiefer in die technischen Details der App Anwendung und erlernten den Umgang mit dem 3D Druck. Die feierliche Eröffnung der Ausstellung findet im Museum Fürstenwalde am 8. November 2024 ab 17:00 statt. Details folgen!

    Ein Projekt in Kooperation mit dem Museum Fürstenwalde, der Robert-Jungk-Oberschule Berlin, dem Katholischen Schulzentrum Fürstenwalde und der Europaschule OSZ Oder-Spree.

    In Zusammenarbeit mit den Künstlern Johann Winkelmann & Aron Rauschhardt sowie dem AR/VR Expertenteam der Firma i-mmersive.

    Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, der EWE-Stiftung, der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, der Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam, der Bauwert AG, der Ethikbank und der Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung.

  • (Un)sichtbare Orte: Workshop im Juli 2024

    (Un)sichtbare Orte: Workshop im Juli 2024

    Unser Workshop „(Un)sichtbare Orte – Siegfried Hirschmann und das vergessene Industrieimperium – ein virtueller Rundgang entsteht“ Teil 2 fand erfolgreich vom 10.07.-12.07.2024 statt.

    In 2023 erarbeiteten Jugendliche aus Berlin und Brandenburg einen Audioguide über die spannende und tragische Geschichte des jüdischen Unternehmers Siegfried Hirschmann. Mit seinem innovativen Unternehmen, der Deutschen Kabelwerke AG schrieb er zu Beginn des 20. Jahrhunderts Industriegeschichte. Mit Machtergreifung der Nationalsozialisten nahm diese Erfolgsstory ein abruptes Ende. Hirschmann musste seine Firma weit unter Wert verkaufen, floh nach Guatemala, sein Name geriet zunehmend in Vergessenheit. In unserem Workshop möchten wir mit einer virtuellen Ausstellung im Museum Fürstenwalde dieser bedeutenden Persönlichkeit und der Geschichte dahinter mehr Öffentlichkeit verschaffen. In dem dreitägigen Workshop begannen die Arbeiten an der Ausstellung. Es entstanden erste Greenscreen-Aufnahmen und Reliefarbeiten für unser Modell des Fürstenwalder Kabelwerks.

    Ein Projekt in Kooperation mit dem Museum Fürstenwalde, dem Ulrich-von-Hutten-Gymnasium Berlin, dem Katholischen Schulzentrum Fürstenwalde und der Europaschule OSZ Oder-Spree.

    In Zusammenarbeit mit den Künstlern Johann Winkelmann & Aron Rauschhardt sowie dem AR/VR Expertenteam der Firma i-mmersive.

    Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, der EWE-Stiftung, der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, der Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam, der Bauwert AG, der Ethikbank und der Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung.

  • Erinnerungskultur aktiv! Workshop in der KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz am 5. Juli 2024

    Erinnerungskultur aktiv! Workshop in der KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz am 5. Juli 2024

    Unser Workshop „Erinnerungskultur aktiv! Durch Wissen, Kunst und Gedenken Demokratie fördern in der KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz“ fand am 5. Juli 2024 statt.

    In unserem vierstündigen Workshop lernten die Jugendlichen der Eichwald-Realschule die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers kennen und befassten sich intensiv und mithilfe verschiedener Methoden mit Häftlingsbiografien. In einer Gedenkaktion auf dem KZ-Friedhof erinnerten Sie an die Menschen, die hier in den Jahren 1944 und 1945 unter widrigsten Bedingungen ums Überleben kämpften, die entwürdigt und entmenschlicht wurden und setzten ein Zeichen gegen das Vergessen.

    Ein gemeinsames Projekt des Kulturerben e.V. und der KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz. In Kooperation mit der Eichwald-Realschule Sachsenheim.