Unser Workshop „(Un)vergängliche Orte – Jüdische Friedhöfe im Kontext der Erinnerungskultur – Eine virtuelle Zeitreise“ fand erfolgreich vom 15.-16. Oktober 2026 in Berlin statt!
Das Projekt ging in die dritte Runde: In der Landesmusikakademie Berlin sprachen unsere Jugendlichen ihre Podcasttexte unter professioneller Anleitung ein. Zuvor hatten sie im Juli die Geschichte des jüdischen Friedhofs in Fürstenwalde erforscht, der in der Pogromnacht am 9. November 1938 verwüstet wurde. Sie dokumentierten den Friedhof fotografisch, leisteten erste Archivarbeit und bereiteten die Texte vor.
Ein Projekt in Kooperation mit dem Katholischen Schulzentrum Bernhardinum Fürstenwalde, der Robert-Jungk-Oberschule Berlin und dem Museum Fürstenwalde.
Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, der EWE-Stiftung und der Ethikbank
Die Ausstellung zu unserem Workshop „Objekte erzählen Geschichte(n) – hinter den Kulissen des Museumsbetriebs“ ist bis Mitte September im Forschungscampus Dahlem zu sehen.
Die Öffnungszeiten für den Forschungscampus Dahlem (Lansstraße 8, 14195 Berlin) sind:
EINLADUNG Forschungscampus Dahlem | 2.7.2026 | 17:00– 18:00 „Objekte erzählen Geschichte(n) – hinter den Kulissen des Museumsbetriebs“
Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren Schülerinnen und Schüler der Robert-Jungk-Oberschule Europaschule Berlin ihre Forschungsergebnisse, Projektarbeiten und persönlichen Einblicke aus einer außergewöhnlichen Woche hinter den Kulissen der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Jugendlichen werden ihre Arbeiten selbst vorstellen und im Anschluss für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen. Besonders eingeladen sind Familienangehörige, Freunde, Interessierte sowie alle, die mehr über Museumsarbeit, Sammlungen und die verborgenen Geschichten von Objekten erfahren möchten.
Ein Projekt des Instituts für Museumsforschung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Zusammenarbeit mit Kulturerben e.V. und der Robert-Jungk-Oberschule Europaschule Berlin, gefördert durch den Deutschen Museumsbund e.V. im Rahmen des Programms Museum macht stark.
Unser Workshop „(Un)vergängliche Orte – Jüdische Friedhöfe im Kontext der Erinnerungskultur. Eine virtuelle Zeitreise“ fand vom 19.-26.6.2026 in Fürstenwalde/Spree und Berlin statt.
Gemeinsam erforschten Jugendliche aus Berlin und Fürstenwalde die Geschichte des jüdischen Friedhofs in Fürstenwalde, der in der Pogromnacht am 9. November 1938 verwüstet wurde. Vor Ort erfassten sie den Friedhof fotografisch, leisteten erste Archivarbeit und bereiteten gemeinsam mit einem Tonexperten und Journalisten Texte für einen Podcast vor. Dabei setzten sie sich mit den Geschichten der dort bestatteten Menschen sowie der Bedeutung des Ortes auseinander. Aus ihren Recherchen entsteht im Folgejahr eine virtuelle Rekonstruktion, die den Friedhof als digitalen Erinnerungsort neu erschließt. So werden jüdische Traditionen, Bestattungsrituale und die Biografien der ehemaligen Mitglieder der Fürstenwalder jüdischen Gemeinde für heutige und künftige Generationen erlebbar.
Ein Projekt in Kooperation mit dem Katholischen Schulzentrum Bernhardinum Fürstenwalde, der Robert-Jungk-Oberschule Berlin und dem Museum Fürstenwalde.
Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, der EWE-Stiftung und der Ethikbank
Neuer Workshop „Objekte erzählen Geschichte(n) – hinter den Kulissen des Museumsbetriebs“ vom 29.06.-2.07.2026 im Forschungscampus Dahlem in Berlin
Was macht ein Museum einzigartig? Es sind weniger seine Ausstellungen, sondern vielmehr die Sammlungen, die es für die zukünftige Generationen verwahrt und heutigen Nutzer zur Verfügung stellt. “Hinter den Kulissen” eines modernen Museums findet sich kein staubiges Depot, sondern eine hochprofessionelle Maschinerie, deren dauerhaftes Herzstück die digitale Erfassung und Vernetzung von Sammlungsdaten ist.
In diesem Workshop tauchen Jugendliche im Alter von 14-18 Jahren gemeinsam hinter die Kulissen der Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin ein. Schwerpunkt bildet die Beschäftigung mit ausgewählten Sammlungsobjekten, die in kleinen Rechercheteams untersucht werden. Wie werden sie bewahrt, was ist über sie bekannt und welche Rätsel gilt es noch zu entschlüsseln? Unter der Leitung von Fachexperten für die Bewahrung, Dokumentation und Erforschung von Sammlungen werden Jugendliche selbst zu Forschenden.
Ein Projekt des Institut für Museumsforschung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Zusammenarbeit mit Kulturerben e.V. und der Robert-Jungk-Oberschule Europaschule Berlin, gefördert durch den Deutschen Museumsbund e.V. im Rahmen des Programms Museum macht stark.
Unser Workshop „Gesichter der Geschichte – Drei Biografien, ein Gedenken – Eine deutsch-polnische Gedenkaktion in Słońsk“ fand erfolgreich vom 28. – 31. Januar in Słońsk, Polen statt
Im Rahmen unseres Workshops beschäftigten sich deutsche und polnische Jugendliche gemeinsam mit der Geschichte des heutigen Słońsk und des ehemaligen Konzentrationslagers Sonnenburg. Unter fachkundiger Anleitung produzierten sie in binationalen Teams mehrere Kurzfilme, die auf der Gedenkfeier und langfristig in der Museumsgedenkstätte gezeigt werden sollen. Inhaltlich standen neben der Geschichte des Ortes drei exemplarische Biografien im Zentrum – Erich Mühsam, Carl von Ossietzky und Hans Litten, die durch ihren Mut zum Widerstand gegen den NS Terror noch heute Vorbilder und Symbolfiguren für ein menschliches, friedliches, freies Miteinander sind.
Ein Projekt in Kooperation mit der Robert-Jungk-Oberschule Berlin, dem Katholischen Schulzentrum Bernhardinum und der Schule aus Sulęcin.
Gefördert mit Mittel der Sanddorf-Stiftung und der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung.
Symposium „Vertreibung, Zwangsmigration, Kulturverlust 1945 in der Oder-Warthe Region“ am 5. November 2025 in Küstrin-Kiez
Kamila Pałubicka, Vorsitzende des Kulturerben e.V. erörterte in Ihrem Beitrag „Künstlerisch-kreative Geschichtsvermittlung am Beispiel Martyriums Museum Słońsk (Sonnenburg)“ unseren interdisziplinären Zugang zur Erinnerungskultur, der historische Faktenvermittlung mit kreativer Selbsttätigkeit verbindet und Jugendlichen ermöglicht, sich als aktive Gestalter einer lebendigen europäischen Erinnerungskultur zu erfahren. In Słońsk, einem kleinen Ort unweit der deutsch-polnischen Grenze arbeiten wir seit vielen Jahren mit Jugendlichen aus Deutschland und Polen in mehrtätigen Workshops an der historisch-kreativen Vermittlung der wechselhaften und tragischen Geschichte dieses Erinnerungsortes.
Unsere Workshop-Serie „Erinnerungskultur aktiv! Durch Wissen, Kunst und Gedenken Demoktratie fördern in der KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz am 24./25. und 29. Juli 2025!
Am Donnerstag, Freitag und Dienstag durften wir zusammen mit der KZ-Gedenkstätte drei Schulklassen durch unseren abwechslungsreichen Workshop führen. Hierin befassen sich Jugendliche in Teamarbeit am Beispiel von Häftlingsbiografien mit der Geschichte des KZ Vaihingen. Verschiedene Methoden kommen dabei zum Einsatz und vermitteln den Jugendlichen vertieftes Wissen über die NS-Zeit. In einer Gedenkaktion auf dem KZ Friedhof setzen sie schließlich ein Zeichen gegen das Vergessen, für demokratische Werte und gegen jegliche Formen der Entmenschlichung.
Vielen Dank an die teilnehmenden Schulen aus Vaihingen/Enz und Bissingen! Ein Projekt in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz.
Impressionen unserer Veranstaltung im Forschungscampus Dahlem Ausstellung und Podiumsdiskussion„Unsichtbare Orte – Siegfried Hirschmann und das vergessene Industrieimperiumam17. Juli 2025 um 18:30
Wir freuen uns über eine gelungene Veranstaltung im Forschungscampus Dahlem, bei der wir unser Projekt einem zahlreich erschienenen Publikum vorstellen konnten! Über zwei Jahre entstand in Fürstenwalde mit Jugendlichen und in Zusammenarbeit mit den verschiedensten Akteuren unsere Ausstellung über Siegfried Hirschmann, dem jüdischen Industriepionier, dessen Geschichte von Erfolg und Untergang wir nun einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen können. An dem Abend kamen viele Beteiligte zu Wort und bereicherten so den Abend mit ihren Eindrücken und Erfahrungen aus der Projektarbeit. Besonders begeistert waren wir über die vielen interessierten Fragen unserer Besucher, so dass dem Namen Podiumsdiskussion alle Ehre gemacht wurde. Vielen herzlichen Dank auch Prof. Dr. Rahemipour und Frau Nautré des Instituts für Museumsforschung – Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben!
Die Ausstellung wurde gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, der EWE-Stiftung, der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, der Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam, der Bauwert AG, der Ethikbank und der Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung.
Die Ausstellung „Unsichtbare Orte – Siegfried Hirschmann und das vergessene Industrieimperium“ bringt ein weitgehend unbekanntes Kapitel der deutschen Industrie- und Stadtgeschichte ans Licht: das Leben und Wirken des jüdischen Unternehmers Siegfried Hirschmann, Industriepionier des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts – Gründer der Deutschen Kabelwerke, Entwickler der motorbetriebenen Dreiräder („Cyclonette“) und Schöpfer der renommierten Reifenmarke DEKA. Trotz seines innovativen Pioniergeists geriet Hirschmanns Name – wie so viele andere jüdische Lebenswerke – infolge der systematischen Auslöschung jüdischer Erfolgsgeschichten durch die Nationalsozialisten in Vergessenheit.
Am 17. Juli 2025um 18:30 werden das Projekt und die virtuelle Ausstellung im Forschungscampus Dahlem in Berlin vorgestellt. Der Abend beginnt mit einem Gespräch zur Entstehung des Projekts und einer Führung durch die Ausstellung.
Die Ausstellung gibt Einblicke in:
die biografische Recherche zu Siegfried Hirschmann
die digitale Rekonstruktion der Deutschen Kabelwerke in Fürstenwalde
neue Wege digitaler Erinnerungskultur im Umgang mit jüdischem Erbe
Die Ausstellung ist ab 14 Uhr geöffnet.
Ein kleiner Empfang mit Getränken rundet den Abend ab.
Veranstaltungsort: Forschungscampus Dahlem Lansstraße 8, 14195 Berlin
Ausstellungseröffnung im Forschungscampus Dahlem am 15. Mai 2025 „Unsichtbare Orte – Siegfried Hirschmann und das vergessene Industrieimperium – ein virtueller Rundgang entsteht“
Am Donnerstag, den 15. Mai 2025 war es soweit! In den großzügigen Räumlichkeiten des Forschungscampus Dahlem präsentieren wir in Zusammenarbeit mit dem Institut für Museumsforschung Preußischer Kulturbesitz unsere interaktive Ausstellung über den jüdischen Industriepionier Siegfried Hirschmann! Die Ausstellung markiert einen Startpunkt und eröffnet eine neue inhaltliche Spur am Forschungscampus Dahlem. An dem Wissenschaftsstandort Dahlem, wo einst bedeutende Wissenschaftler wie Lise Meitner, Marietta Blau, Fritz Haber und Otto Meyerhof forschten, richtet sich der Blick gezielt auf jene Personen, deren Arbeit und Ideen durch politische Ausgrenzung, Antisemitismus oder strukturelle Diskriminierung aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängt wurden. Im Mittelpunkt steht dabei die Sichtbarmachung von Forschungsprozessen, Forschungsgeschichte und Sammlungen. Vergessene oder ausgelöschte Biografien sollen wieder mit den Biografien von Sammlungsobjekten verknüpft werden. Unsere Ausstellung ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie eine durch den Holocaust fast ausgelöschte Biographie durch partizipatives Engagement ins kollektive Gedächtnis zurückgeholt werden kann. Modelle, Hologramme, Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) eröffnen den Besuchern der Ausstellung einen immersiven Zugang zu Hirschmanns Leben und Werk. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Abend!
Ort: Forschungscampus Dahlem | Lansstraße 8 | 14195 Berlin
Öffnungszeiten: Donnerstag 12:00 – 20:00 und Sonntag 11:00 – 18:00
Die Ausstellung entstand über zwei Jahre mit Jugendlichen aus Berlin und Fürstenwalde. Sie wurde gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, der EWE-Stiftung, der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, der Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam, der Bauwert AG, der Ethikbank und der Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung.