Aktuelles

Unser Projekt „Wenn Orte sprechen könnten – Stimmen einer Jugend auf Hachschara – Ein Audioguide entsteht“ wurde mit dem nun letzten Workshop vom 20.-21. Oktober 2022 erfolgreich abgeschlossen!

Wir sind unglaublich stolz über die großartigen Ergebnisse unserer Jugendlichen und aller Mitwirkenden! In Neuendorf im Sande, dem ehemaligen Hachschara-Lager, befinden sich nun unser Kunstwerk „Das Ohr“ sowie sieben Informationstafeln mit QR zum Abhören der Tonspuren! In unserem über zwei Jahre angelegten Projekt recherchierten die Jugendlichen zur Geschichte der Hachschara-Bewegung und sieben darin verwobenen Schicksalen. Sie gaben ihnen Ihre Stimme, erstellten Porträts und Kunstwerke, die auf Informationstafeln mit dem entsprechenderen QR gelasert wurden. Heute hängen Sie am historischen Ort und können von einer breiten Öffentlichkeit angehört werden. Die feierliche Abschlussveranstaltung im Gutshaus Sieversdorf war der Höhepunkt des Projekts. Ein Moderator führte zusammen mit den KULTURERBEN und den Projektteilnehmenden durch die zwei Jahre intensiver, lehrreicher und spannender Arbeit. Kunstaktionen zum Gedenken, Erinnern & Mahnen sowie Musikalisches rundeten den wunderbaren Abend ab.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die uns in diesem Projekt unterstützt haben!

Ein Projekt in Kooperation mit dem Ulrich-von-Hutten Gymnasium Berlin, der Europaschule OSZ Oder-Spree, der Geschwister-Scholl-Schule, dem Katholischen Schulzentrum Bernhardinum, der Spree-Oberschule Fürstenwalde.

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg sowie der EWE-Stiftung!


EINLADUNG zur ABSCHLUSSVERANSTALTUNG unseres zweijährigen Projektes


Workshop Teil 2 „Zusammen Geschichte erleben! Deutsche und polnische Jugendliche aktiv für die Erinnerungskultur“ fand erfolgreich vom 28.-30.09.2022 im polnischen Słońsk statt.

Dieser Workshop brachte die polnischen und deutschen Jugendlichen für 3 Tage in Słońsk zusammen. Neben einer Stadtrallye und dem Besuch der Museumsgedenkstätte, erweiterten die Teilnehmenden ihr Wissen um Erinnerungsarbeit. Dort gedachten sie in einer Foto-Kunst-Aktion der Opfer des Massakers von Januar 1945. Sie arbeiteten ferner aktiv und in deutsch-polnischen Teams  für die Pflege des Friedhofs der anonymen Opfer. Auch hier, nach getanem Werk, gab es eine Gedenkzeremonie, die durch ihren künstlerischen Charakter den Zugang zur Arbeit mit Erinnerungskultur öffnete.  Ein Zeitzeugengespräch mit einem ehemaligen Sonnenburger vertiefte das Erlebte und gab einen ganz persönlichen Einblick in Geschichte.

Ein Projekt in Trägerschaft der Stiftung Brandenburg. 

Gefördert durch den Bundesbeauftragten für Kultur und Medien sowie der Carl-Hans Graf von Hardenberg Stiftung.


Unser Workshop „Wenn Orte sprechen könnten – Stimmen einer Jugend auf Hachschara – Ein Audioguide entsteht“ fand erfolgreich vom 24.-26. August 2022 statt.

Im fünften Teil unseres Workshops arbeiteten wir mit unseren Jugendlichen aus Berlin und Fürstenwalde weiter an den Infotafeln. Porträts und Zeichnungen zu sieben Biografien wurden im Juni künstlerisch umgesetzt und in diesem Workshop an der Technischen Hochschule Wildau im ViNN:Lab auf spezielle, witterungsbeständige Platten gelasert. Mittels QR Code können Besucher*innen die Audiospuren am authentischen Ort dann schon bald abhören. Vor Ort in Neuendorf im Sande begleiteten wir schließlich unser Steinmetz-Team bei der Entstehung des Kunstwerks „Das Ohr“ und legten die Standpunkte der einzelnen Infotafeln auf dem historischen Gelände fest.

Ein Projekt in Kooperation mit dem Ulrich-von-Hutten Gymnasium Berlin, der Europaschule OSZ Oder Spree und der Geschwister Scholl Schule Fürstenwalde.

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg sowie der EWE-Stiftung!


Die Kulturministerin Dr. Manja Schüle übernimmt die Schirmherrschaft für unser Projekt „Wenn Orte sprechen könnten – Stimmen einer Jugend auf Hachschara – Ein Audioguide entsteht!

Wir sind aus dem Häuschen und fühlen uns sehr geehrt über diese Anerkennung!!


Wir waren in der KZ-Gedenkstätte Dachau mit unserem Workshop Erinnerungskultur aktiv! Durch Wissen, Kunst und Gedenken Demokratie fördern in der KZ-Gedenkstätte Dachau | 7. Juli 2022

Mit Schüler*innen der Toni-Pfülf-Mittelschule aus München erforschten wir die KZ-Gedenkstätte Dachau einmal ganz anders. Los ging es im Max-Mannheimer-Studienzentrum mit einer abwechslungsreichen Einführung in diese schwierige Thematik. Mithilfe unterschiedlicher, auch künstlerischer Methoden konnten wir einen Zugang zur Geschichte des Nationalsozialismus und der Funktion und Rolle von Gedenkstätten finden. Im zweiten Teil unseres Workshops erarbeiteten sich die Jugendlichen mehrere Schwerpunktthemen in der Gedenkstätte selbstständig und interaktiv. In Kurzpräsentationen und kleinen Feedbackrunden konnten wir das Erarbeitete auswerten und zusammenfassen. Wichtig war uns dabei nicht nur Vermitteln von Wissen, sondern auch die Auseinandersetzung auf emotionaler Ebene. Wir sind enorm stolz auf die Schüler*innen und ihr Engagement an diesem Tag.

Vielen herzlichen Dank auch an das Max-Mannheimer Studienzentrum für die freundliche Betreuung und alle Unterstützer*innen an diesem Tag!

In Kooperation mit dem Kreisjugendring München Stadt.


Unsere Holocaust Emotion Cards sind da! 

In Zusammenarbeit mit dem Western Galilee College und weiteren Wissenschaftler*innen aus der Holocaust Education entstand ein Kartenspiel mit Kunstwerken von Holocaust Survivern und dem Plutchik’s Wheel of Emotions. Es dient als Werkzeug zur Annäherung an die schwierige Thematik Holocaust und lässt sich vielfältig anwenden.

Die Karten sind kostenlos und können bei uns gegen Versandübernahme bestellt werden. Bei Interesse kontaktieren Sie uns unter kontakt@kulturerben. 

Our Holocaust Emotion Cards are here!

We propose original didactic material based on art works created by victims of the Holocaust. This intimate context serves as a tool for working with emotions implementing the concept of “The Wheel of Emotions” by Plutchik. For example, we developed a deck of cards aimed as an introductory exercise to this difficult topic suitable for students of different ages.

The cards are free of charge and can be ordered from us in exchange for postage. Please get in touch via kontak@kulturerben.com


Unser Workshop „Wenn Orte sprechen könnten – Stimmen einer Jugend auf Hachschara – Ein Audioguide entsteht“ fand erfolgreich vom 22.-23. Juni 2022 in Neuendorf im Sande statt!

Auf dem ehemaligen Hachschara Gelände lernten Jugendliche aus Fürstenwalde und Berlin die Hintergründe zur Geschichte der Hachschara Bewegung in Deutschland kennen und erfuhren von den schrecklichen Folgen für die jüdische Bevölkerung im Nationalsozialismus. Sie erkundeten das Gelände via Geocache, der Ihnen die Lebenswelt von Eli Heymann und anderen jungen Menschen, die auf dem Gelände ab 1941 Zwangsarbeit verrichten mussten, näher brachte. Sie tauchten ein in die Audiospuren, die wir vergangenes Jahr erarbeitet und im Tonstudio eingesprochen haben. In sieben Teams entstanden die Vorlagen für die Infotafeln von Clara Grunwald, Eli Heymann, Esther Bejarano, Hans Rosenthal, Klaus Stern, Lilli Henoch und Rolf Baruch. Im August werden wir die Tafeln in der TH Wildau professionell herstellen und unser Art Piece, das „Ohr“ am historischen Ort auf dem Gutsgelände aufstellen.

Wir bedanken und ganz herzlich für die kreative Mitarbeit unserer Schüler*innen und für die Gastfreundschaft des Geschichte hat Zukunft e.V.

Ein Projekt in Kooperation mit dem Ulrich-von-Hutten Gymnasium Berlin, der Europaschule OSZ Oder Spree und der Geschwister Scholl Schule Fürstenwalde.

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg sowie der EWE-Stiftung!



Die brandenburgische Ministerin Dr. Manja Schüle ehrt unser Projekt „Wenn Orte sprechen könnten – Stimmen einer Jugend auf Hachschara – Ein Audioguide entsteht“!

In Neuendorf im Sande, auf dem Gelände des ehemaligen Hachschara Lagers, erhielten wir am 31. Mai 2022. persönlich von der Ministerin Dr. Manja Schüle den Zuwendungsbescheid für den zweiten Teil unseres Projekts „Wenn Orte sprechen könnten – Stimmen einer Jugend auf Hachschara – Ein Audioguide entsteht“. Wir freuen uns sehr über die vielen positiven und würdigenden Worte der Ministerin und sind sehr stolz über diese Anerkennung!

Vielen Dank für das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur und der EWE-Stiftung, die unser Projekt auch in diesem Jahr so großzügig finanzieren und damit ermöglichen, den Audioguide für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen.


Unser Workshop Zusammen Geschichte erleben! Deutsche und polnische Jugendliche aktiv für die Erinnerungskultur fand erfolgreich vom 26.-28. Januar 2022 in Fürstenwalde und Słońsk statt!

Jugendliche aus dem Berliner Ulrich-von Hutten Gymnasium befassten sich mit deutsch-polnischer Geschichte und eigneten sich vielschichtiges Wissen über den Ort Słońsk an. Zahlreiche Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert erinnern heute noch an den Einfluss des Johanniterordens, der dem damaligen Sonnenburg und der Region Reichtum und Wohlstand brachte. Ende des Zweiten Weltkrieges ereignete sich hier ein fürchterliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit. 819 Inhaftierte des Zuchthauses Sonnenburg wurden in der Nacht vom 30./31. Januar 1945 von einem SS Kommando an der Gefängnismauer kaltblütig ermordet. Die Jugendlichen beteilitgen sich zusammen mit polnischen Schüler*innen an der Gedenkfeier am 28. Januar 2022 in Słońsk und setzen ein Zeichen für den Erhalt der Erinnerungskultur, für Toleranz und die deutsch-polnische Freundschaft.

Ein Projekt in Trägerschaft der Stiftung Brandenburg. 

Gefördert durch den Bundesbeauftragten für Kultur und Medien sowie der Carl-Hans Graf von Hardenberg Stiftung.