Aktuelles

Die Kulturministerin Dr. Manja Schüle übernimmt die Schirmherrschaft für unser Projekt „Wenn Orte sprechen könnten – Stimmen einer Jugend auf Hachschara – Ein Audioguide entsteht!

Wir sind aus dem Häuschen und fühlen uns sehr geehrt über diese Anerkennung!!


Wir waren in der KZ-Gedenkstätte Dachau mit unserem Workshop Erinnerungskultur aktiv! Durch Wissen, Kunst und Gedenken Demokratie fördern in der KZ-Gedenkstätte Dachau | 7. Juli 2022

Mit Schüler*innen der Toni-Pfülf-Mittelschule aus München erforschten wir die KZ-Gedenkstätte Dachau einmal ganz anders. Los ging es im Max-Mannheimer-Studienzentrum mit einer abwechslungsreichen Einführung in diese schwierige Thematik. Mithilfe unterschiedlicher, auch künstlerischer Methoden konnten wir einen Zugang zur Geschichte des Nationalsozialismus und der Funktion und Rolle von Gedenkstätten finden. Im zweiten Teil unseres Workshops erarbeiteten sich die Jugendlichen mehrere Schwerpunktthemen in der Gedenkstätte selbstständig und interaktiv. In Kurzpräsentationen und kleinen Feedbackrunden konnten wir das Erarbeitete auswerten und zusammenfassen. Wichtig war uns dabei nicht nur Vermitteln von Wissen, sondern auch die Auseinandersetzung auf emotionaler Ebene. Wir sind enorm stolz auf die Schüler*innen und ihr Engagement an diesem Tag.

Vielen herzlichen Dank auch an das Max-Mannheimer Studienzentrum für die freundliche Betreuung und alle Unterstützer*innen an diesem Tag!

In Kooperation mit dem Kreisjugendring München Stadt.


Unsere Holocaust Emotion Cards sind da! 

In Zusammenarbeit mit dem Western Galilee College und weiteren Wissenschaftler*innen aus der Holocaust Education entstand ein Kartenspiel mit Kunstwerken von Holocaust Survivern und dem Plutchik’s Wheel of Emotions. Es dient als Werkzeug zur Annäherung an die schwierige Thematik Holocaust und lässt sich vielfältig anwenden.

Die Karten sind kostenlos und können bei uns gegen Versandübernahme bestellt werden. Bei Interesse kontaktieren Sie uns unter kontakt@kulturerben. 

Our Holocaust Emotion Cards are here!

We propose original didactic material based on art works created by victims of the Holocaust. This intimate context serves as a tool for working with emotions implementing the concept of “The Wheel of Emotions” by Plutchik. For example, we developed a deck of cards aimed as an introductory exercise to this difficult topic suitable for students of different ages.

The cards are free of charge and can be ordered from us in exchange for postage. Please get in touch via kontak@kulturerben.com


Unser Workshop „Wenn Orte sprechen könnten – Stimmen einer Jugend auf Hachschara – Ein Audioguide entsteht“ fand erfolgreich vom 22.-23. Juni 2022 in Neuendorf im Sande statt!

Auf dem ehemaligen Hachschara Gelände lernten Jugendliche aus Fürstenwalde und Berlin die Hintergründe zur Geschichte der Hachschara Bewegung in Deutschland kennen und erfuhren von den schrecklichen Folgen für die jüdische Bevölkerung im Nationalsozialismus. Sie erkundeten das Gelände via Geocache, der Ihnen die Lebenswelt von Eli Heymann und anderen jungen Menschen, die auf dem Gelände ab 1941 Zwangsarbeit verrichten mussten, näher brachte. Sie tauchten ein in die Audiospuren, die wir vergangenes Jahr erarbeitet und im Tonstudio eingesprochen haben. In sieben Teams entstanden die Vorlagen für die Infotafeln von Clara Grunwald, Eli Heymann, Esther Bejarano, Hans Rosenthal, Klaus Stern, Lilli Henoch und Rolf Baruch. Im August werden wir die Tafeln in der TH Wildau professionell herstellen und unser Art Piece, das „Ohr“ am historischen Ort auf dem Gutsgelände aufstellen.

Wir bedanken und ganz herzlich für die kreative Mitarbeit unserer Schüler*innen und für die Gastfreundschaft des Geschichte hat Zukunft e.V.

Ein Projekt in Kooperation mit dem Ulrich-von-Hutten Gymnasium Berlin, der Europaschule OSZ Oder Spree und der Geschwister Scholl Schule Fürstenwalde.

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg sowie der EWE-Stiftung!



Die brandenburgische Ministerin Dr. Manja Schüle ehrt unser Projekt „Wenn Orte sprechen könnten – Stimmen einer Jugend auf Hachschara – Ein Audioguide entsteht“!

In Neuendorf im Sande, auf dem Gelände des ehemaligen Hachschara Lagers, erhielten wir am 31. Mai 2022. persönlich von der Ministerin Dr. Manja Schüle den Zuwendungsbescheid für den zweiten Teil unseres Projekts „Wenn Orte sprechen könnten – Stimmen einer Jugend auf Hachschara – Ein Audioguide entsteht“. Wir freuen uns sehr über die vielen positiven und würdigenden Worte der Ministerin und sind sehr stolz über diese Anerkennung!

Vielen Dank für das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur und der EWE-Stiftung, die unser Projekt auch in diesem Jahr so großzügig finanzieren und damit ermöglichen, den Audioguide für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen.


„Wenn Orte sprechen könnten – Stimmen einer Jugend auf Hachschara – Ein Audioguide entsteht“ geht in die zweite Runde!

Wir sind glücklich ankündigen zu dürfen, dass der zweite Teil des Projekts vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur und der EWE-Stiftung finanziert wird!

Das Thema Hachschara und die damit verbundenen tragischen Schicksale von Neuendorf im Sande sind heute nur Wenigen bekannt. Jugendliche aus Fürstenwalde und Berlin gaben dieser Geschichte ihre Stimme. Sie erarbeiteten in 2021 eine professionelle Hörtour und werden in diesem Jahr aktiv daran beteiligt, am authentischen Ort diese Audiospuren mittels QR einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dazu entwerfen die Jugendlichen Infotafeln mit QR Code, die unter professioneller Anleitung an der TH Wildau hergestellt werden. Ein Steinmetz-Team errichtet mit ihnen das Denkmal, ein besonderes „Art Piece“ an und um dem herum diese Infotafeln angebracht werden. Wir sind gespannt und freuen uns schon sehr auf die kommenden Workshops!

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg sowie der EWE-Stiftung!


Unser Workshop Zusammen Geschichte erleben! Deutsche und polnische Jugendliche aktiv für die Erinnerungskultur fand erfolgreich vom 26.-28. Januar 2022 in Fürstenwalde und Słońsk statt!

Jugendliche aus dem Berliner Ulrich-von Hutten Gymnasium befassten sich mit deutsch-polnischer Geschichte und eigneten sich vielschichtiges Wissen über den Ort Słońsk an. Zahlreiche Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert erinnern heute noch an den Einfluss des Johanniterordens, der dem damaligen Sonnenburg und der Region Reichtum und Wohlstand brachte. Ende des Zweiten Weltkrieges ereignete sich hier ein fürchterliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit. 819 Inhaftierte des Zuchthauses Sonnenburg wurden in der Nacht vom 30./31. Januar 1945 von einem SS Kommando an der Gefängnismauer kaltblütig ermordet. Die Jugendlichen beteilitgen sich zusammen mit polnischen Schüler*innen an der Gedenkfeier am 28. Januar 2022 in Słońsk und setzen ein Zeichen für den Erhalt der Erinnerungskultur, für Toleranz und die deutsch-polnische Freundschaft.

Ein Projekt in Trägerschaft der Stiftung Brandenburg. 

Gefördert durch den Bundesbeauftragten für Kultur und Medien sowie der Carl-Hans Graf von Hardenberg Stiftung.


Unser AUDIOGUIDE ist ONLINE!

Unter kulturerben.com/audioguide findet ihr nun den kompletten Audioguide unseres Workshops „Wenn Orte sprechen könnten – Stimmen einer Jugend auf Hachschara – Ein Audioguide entsteht„, erstellt von unseren fantastischen Schüler*innen aus Berlin und Fürstenwalde in drei Workshops im Juni, August und Dezember 2021. Taucht ein in die spannende und zugleich tragische Geschichte der Haschara und den darin verwobenen Schicksalen von Neuendorf im Sande!


Unser Workshop „Wenn Orte sprechen könnten – Stimmen einer Jugend auf Hachschara – Ein Audioguide entsteht“ fand erfolgreich vom 13.-14. Dezember 2021 in Berlin statt.

Mit diesem Workshop schließen wir den ersten Projektzyklus ab! Jugendliche aus Fürstenwalde und Berlin erstellten einen Audioguide über die Geschichte des ehemaligen Hachschara Lagers in Neuendorf im Sande. Nicht nur wurden die ausgearbeiteten Informationen zur Historie und zu den Biografien im Tonstudio eingesprochen, auch einige Gedichte der Sammlung des berühmten Kalenders von Clara Grunwald fanden Eingang in den Audioguide. Ein Highlight für die Jugendlichen gab es auch – ein spontanes Telefonat mit Eli Heymann, der in Neuendorf im Sande Zwangsarbeit verrichten musste, nach Auschwitz deportiert wurde, überlebte und schließlich nach Palästina auswanderte. 

Ein Projekt in Kooperation mit dem Ulrich-von-Hutten Gymnasium Berlin und der Europaschule OSZ Oder Spree, der Spreeoberschule Fürstenwalde und dem Katholischen Schulzentrum Bernhardinum aus Fürstenwalde.

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg sowie der EWE-Stiftung!


Unser Workshop Geschichte(n) teilen und gemeinsam aufarbeiten – deutsche und polnische Jugendliche erinnern an die Opfer des Zweiten Weltrkieges fand erfolgreich vom 7.-8. Oktober 2021 in Słońsk statt.

Es ging nach Polen! An zwei Tagen begegneten sich deutsche und polnische Jugendliche, um gemeinsam die Geschichte des ehemals deutschen Sonnenburgs im Zweiten Weltkrieg kennenzulernen. Hier erstand eines der ersten KZ‘s, in denen Menschen der verschiedensten Nationalitäten inhaftiert, gefoltert und ermordet wurden. Ende Januar 1945 erschoss ein SS Kommando über 800 Häftlinge. Die Jugendlichen beschäftigen sich mit dieser schweren Geschichte mithilfe künstlerischer und praktischer Methoden.

Ein Projekt in Kooperation mit der Gemeinde Słońsk.

Gefördert durch die Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung und der Gemeinde Słońsk.


Wir nahmen am KULTURERBEN Fest teil!

Am Sonntag, den 29. August 2021 in Potsdam am Alten Markt von 14:00-19:00.

Unser Beitrag war ab 17:00 in der Diskussionsrunde zum Thema Beteiligungskultur in der Denkmalpflege – Modellfall Potsdam zu hören!

Wir danken den Potsdamer Kulturerben für die Einladung zu dieser gelungenen und anregenden Veranstaltung!


Unser Workshop „Wenn Orte sprechen könnten – Stimmen einer Jugend auf Hachschara – Ein Audioguide entsteht“ fand erfolgreich vom 12. – 13. August 2021 in Fürstenwalde/Spree statt.

Wie bereits im Juni, beschäftigten sich unsere Jugendlichen aus Fürstenwalde und Berlin mit der Erstellung einer professionellen Hörtour. Dieses Mal widmeten sie sich vier Schicksalen, die im Hachschara Lager Neuendorf im Sande ab 1941 zu Zwangsarbeit verpflichtet und von dort aus in die verschiedenen Konzentrations-und Vernichtungslager deportiert wurden.

Das ehemalige Hachschara Lager in Neuendorf im Sande ist ein Ort, an dem sich jüdische Kinder und Jugendliche vor Kriegsbeginn auf die Reise nach Palästina vorbereiteten. Hier erlernten sie Handwerkszeug für ein neues, landwirtschaftlich geprägtes Leben in Kibbuzim. Ab 1941 wurde es zu einem Zwangsarbeiter-und Sammellager für Juden. Im April 1943 fuhr der letzte Transport mit ca. 100 jungen Menschen nach Auschwitz. 

Ein Projekt in Kooperation mit dem Ulrich-von-Hutten Gymnasium Berlin und der Europaschule OSZ Oder Spree, der Spreeoberschule Fürstenwalde und dem Katholischen Schulzentrum Bernhardinum aus Fürstenwalde.

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg sowie der EWE-Stiftung!


Impressionen unserer FORTBILDUNG am 16. Juli 2021

Erinnerungskultur aktiv! Durch Wissen, Kunst und Gedenken Demokratie fördern in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Über die intensive Auseinandersetzung mit der KZ-Gedenkstätte Dachau soll der Blick für demokratische Werte geschärft werden. Wie bietet man den jungen Besucher*innen handlungsorientierte, nachhaltige Lernformen, die motivieren, Wissen spannend vermitteln, Theorie und Praxis verbinden und dabei emotional berühren? Die Fortbildung vermittelt den Teilnehmenden Methoden und Kompetenzen, um einen Gedenkstättenbesuch mit Jugendlichen mit künstlerischem Schwerpunkt durchzuführen. Über Biografiearbeit und vielseitige Kunstformen werden neue Zugänge im Umgang mit der Geschichte des Nationalsozialismus erarbeitet.


Unser Workshop „Im Kontext deutsch-polnischer Geschichte: Erinnerungsort Słońsk/Sonnenburg“ fand vom 16. – 18. Juni 2021 erfolgreich in Fürstenwalde statt.

An drei Tagen beschäftigten sich Jugendliche aus dem Berliner Ulrich-von-Hutten Gymnasium mit der vielschichtigen Geschichte Słońsk/Sonnenburgs. Sie recherchierten zum ehemaligen Zuchthaus und KZ Sonnenburg und zu den nationalsozialistischen Verbrechen, die sich dort vor und während des Zweiten Weltkrieges ereigneten. Die Ergebnisse wurden künstlerisch festgehalten und neue Wege des Gedenkens und Erinnerns erschlossen. 

Ein Projekt in Trägerschaft der Stiftung Brandenburg in Kooperation mit dem Ulrich-von-Hutten Gymnasium Berlin und dem Museum Fürstenwalde.

Mit finanzieller Unterstützung durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien und der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung.


Unser Workshop „Wenn Orte sprechen könnten – Stimmen einer Jugend auf Hachschara – Ein Audioguide entsteht“ fand vom 9. – 11. Juni 2021 in Fürstenwalde/Spree statt.

Das ehemalige Hachschara Lager in Neuendorf im Sande ist ein Ort, an dem sich jüdische Kinder und Jugendliche vor Kriegsbeginn auf die Reise nach Palästina vorbereiteten. Hier erlernten sie Handwerkszeug für ein neues, landwirtschaftlich geprägtes Leben in Kibbuzim. Ab 1941 wurde es zu einem Zwangsarbeiter-und Sammellager für Juden und damit zur Zwischenstation für viele, die später in Konzentrations- oder Vernichtungslager deportiert wurden. Im April 1943 fuhr der letzte Transport mit ca. 100 jungen Menschen nach Auschwitz. 

Das Thema Hachschara und die damit verbundenen tragischen Schicksale von Neuendorf im Sande sind heute nur Wenigen unbekannt. Jugendliche aus Fürstenwalde und Berlin geben dieser Geschichte ihre Stimme. Sie erarbeiten gemeinsam eine professionelle Hörtour.

Ein Projekt in Kooperation mit dem Ulrich-von-Hutten Gymnasium Berlin und dem OSZ Palmnicken aus Fürstenwalde.

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg sowie der EWE-Stiftung!


KULTURERBEN e.V. ist nun auf Instagram!

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Wir freuen uns auf euch!


In Gedenken an die Kriegsopfer in Słońsk – Gedenkfeier am 29.1.2021

Der Kulturerben e.V. gedenkt aus der Ferne der Opfer des Massakers vom 31. Januar 2021 in Sonnenburg. Unser Workshop, der die Geschichte des Ortes und die NS-Vergangenheit behandelt, musste aufgrund der Pandemie leider bis auf weiteres verschoben werden.