Ausstellungen

Ausstellungen sind für uns ein Weg, die Ergebnisse unserer Projekte öffentlich zu machen. Jugendliche recherchieren, gestalten und präsentieren selbst – mit Informationstafeln, künstlerischen Arbeiten, Modellen und digitalen Anwendungen.

Objekte erzählen Geschichte(n) – hinter den Kulissen des Museumsbetriebs (2026)

Die Ausstellung zu unserem gleichnamigen Workshop war im Sommer 2026 bis Mitte September im Forschungscampus Dahlem in Berlin zu sehen. Zum Beitrag →

(Un)sichtbare Orte – Siegfried Hirschmann und das vergessene Industrieimperium (2024–2025)

Siegfried Hirschmann (1863–1942) war Industriepionier, Visionär und erfolgreicher Unternehmer: Gründer der Deutschen Kabelwerke AG und der Reifenmarke DEKA sowie Hersteller des ersten motorbetriebenen Dreirads, der Cyklonette. Wegen seiner jüdischen Herkunft wurde er von den Nationalsozialisten enteignet und ins Exil gezwungen, sein Name verschwand aus den Geschichtsbüchern.

Gemeinsam mit Jugendlichen aus Fürstenwalde und Berlin haben wir eine Ausstellung erarbeitet, die sein Leben und Werk wieder ins öffentliche Bewusstsein rückt. Modelle, Hologramme sowie VR- und AR-Anwendungen machen das Unsichtbare sichtbar. Die Ausstellung war von November 2024 bis März 2025 im Museum Fürstenwalde und anschließend ab Mai 2025 im Forschungscampus Dahlem in Berlin zu sehen.

Den begleitenden Podcast finden Sie auf der Seite Audioguide.

Beiträge zum Projekt „(Un)sichtbare Orte“

Frühere Ausstellungen

Lichter im Dunkeln. Hans Litten – eine biografische Annäherung (2019)

In einer Zeit politischer Turbulenzen und wachsender nationaler Rückbesinnung in Europa widmeten sich Jugendliche der Biografie des Strafverteidigers Hans Litten, der sich zu Beginn der NS-Zeit mit beispielloser Courage für Gerechtigkeit und Menschlichkeit einsetzte. Dabei gingen sie aktuellen Fragen nach: Welche Gefahren birgt ein erstarkender Rechtspopulismus? Welche Lehren lassen sich aus Littens Schicksal ziehen? Wo sind heute Vorbilder für eine menschlichere Gesellschaft?

Słońsk/Sonnenburg – Geschichte und Erinnerung eines Ortes. Rückblick auf vier Jahre deutsch-polnischer Jugendbegegnung

An zwei Workshoptagen erarbeiteten deutsche und polnische Jugendliche eine Ausstellung über den Ort und die Geschichte von Słońsk/Sonnenburg: vom Johanniterorden über das Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete Zuchthaus und das KZ Sonnenburg bis zur „Nacht-und-Nebel“-Haftstätte und dem Massaker im Januar 1945.

Informationstafeln fassten die Inhalte zusammen, eine Bildergalerie zeigte die Workshops der vergangenen vier Jahre. In persönlichen Briefen hielten die Schüler*innen ihre Gedanken zu gemeinsamer Erinnerungskultur und deutsch-polnischer Begegnung fest. So entstand eine Ausstellung, die zurückblickt, Bilanz zieht und die Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit zeigt.

Słońsk/Sonnenburg – Aspekte und Formen der Erinnerung · Historische Aula der Akademie der Bildenden Künste München

Die Ausstellung entstand aus der wissenschaftlichen Erforschung der nationalsozialistischen Verbrechen in Sonnenburg, dem heutigen Słońsk. Grundlage waren unter anderem Arbeiten aus einem deutsch-polnischen Jugendprojekt, das den Opfern des Massakers vom Januar 1945 künstlerisch ein Denkmal setzt: Vor der Erschießungsmauer halten die Jugendlichen die Namen der Ermordeten, weiß auf schwarzem Grund, vor ihr eigenes Gesicht.

Die Stunde Null – Wie erlebten Jugendliche das Kriegsende 1945? (2015)

Die Ausstellung entstand im Oktober 2015 in einem dreitägigen Workshop mit Jugendlichen aus Tschechien und Deutschland im bayerischen Pegnitz und dokumentiert ihre Spurensuche zur unmittelbaren Nachkriegszeit in Pegnitz und Umgebung.

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