Die Ausstellung „Unsichtbare Orte – Siegfried Hirschmann und das vergessene Industrieimperium“

Die Ausstellung „Unsichtbare Orte – Siegfried Hirschmann und das vergessene Industrieimperium“
bringt ein weitgehend unbekanntes Kapitel der deutschen Industrie- und Stadtgeschichte ans Licht: das Leben und Wirken des jüdischen Unternehmers Siegfried Hirschmann, Industriepionier des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts – Gründer der Deutschen Kabelwerke, Entwickler der motorbetriebenen Dreiräder („Cyclonette“) und Schöpfer der renommierten Reifenmarke DEKA. Trotz seines innovativen Pioniergeists geriet Hirschmanns Name – wie so viele andere jüdische Lebenswerke – infolge der systematischen Auslöschung jüdischer Erfolgsgeschichten durch die Nationalsozialisten in Vergessenheit.

Am 17. Juli 2025 um 18:30 werden das Projekt und die virtuelle Ausstellung im Forschungscampus Dahlem in Berlin vorgestellt. Der Abend beginnt mit einem Gespräch zur Entstehung des Projekts und einer Führung durch die Ausstellung.

Die Ausstellung gibt Einblicke in:

  • die biografische Recherche zu Siegfried Hirschmann
  • die digitale Rekonstruktion der Deutschen Kabelwerke in Fürstenwalde
  • neue Wege digitaler Erinnerungskultur im Umgang mit jüdischem Erbe

Die Ausstellung ist ab 14 Uhr geöffnet.

Ein kleiner Empfang mit Getränken rundet den Abend ab.

Veranstaltungsort:
Forschungscampus Dahlem
Lansstraße 8, 14195 Berlin

Eintritt frei – Anmeldung erbeten unter: fcdahlem@smb.spk-berlin.de