Ausstellungseröffnung im Forschungscampus Dahlem am 15. Mai 2025

Ausstellungseröffnung im Forschungscampus Dahlem am 15. Mai 2025 „Unsichtbare Orte – Siegfried Hirschmann und das vergessene Industrieimperium – ein virtueller Rundgang entsteht“

Am Donnerstag, den 15. Mai 2025 war es soweit! In den großzügigen Räumlichkeiten des Forschungscampus Dahlem präsentieren wir in Zusammenarbeit mit dem Institut für Museumsforschung Preußischer Kulturbesitz unsere interaktive Ausstellung über den jüdischen Industriepionier Siegfried Hirschmann!
Die Ausstellung markiert einen Startpunkt und eröffnet eine neue inhaltliche Spur am Forschungscampus Dahlem. An dem Wissenschaftsstandort Dahlem, wo einst bedeutende Wissenschaftler wie Lise Meitner, Marietta Blau, Fritz Haber und Otto Meyerhof forschten, richtet sich der Blick gezielt auf jene Personen, deren Arbeit und Ideen durch politische Ausgrenzung, Antisemitismus oder strukturelle Diskriminierung aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängt wurden. Im Mittelpunkt steht dabei die Sichtbarmachung von Forschungsprozessen, Forschungsgeschichte und Sammlungen. Vergessene oder ausgelöschte Biografien sollen wieder mit den Biografien von Sammlungsobjekten verknüpft werden. Unsere Ausstellung ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie eine durch den Holocaust fast ausgelöschte Biographie durch partizipatives Engagement ins kollektive Gedächtnis zurückgeholt werden kann. Modelle, Hologramme, Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) eröffnen den Besuchern der Ausstellung einen immersiven Zugang zu Hirschmanns Leben und Werk. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Abend!

Ort: Forschungscampus Dahlem | Lansstraße 8 | 14195 Berlin

Öffnungszeiten: Donnerstag 12:00 – 20:00 und Sonntag 11:00 – 18:00

Die Ausstellung entstand über zwei Jahre mit Jugendlichen aus Berlin und Fürstenwalde. Sie wurde gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, der EWE-Stiftung, der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, der Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam, der Bauwert AG, der Ethikbank und der Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung.